Folge 2.KB13 – Braudoc Special – Brautag
Kurzbeschreibung der Folge
In dieser Folge des Brautag Podcasts nehmen wir uns bewusst Zeit für das, was unseren Podcast seit Jahren prägt: die Biere unserer Community. In einem weiteren Kurz & Bierig Special räumen wir sprichwörtlich unsere Kühlschränke leer und verkosten eine große Bandbreite an Hobbybrauer-Bieren, die uns auf Events, Brauschauen und persönlich überreicht wurden.
Wir sprechen über Cream Ales, Keller- und Amber Lager, New Zealand Pils, Wiener Lager, Sauerbiere aus dem Fass, American Lager, Schwarzbier sowie kreative Interpretationen klassischer Bierstile. Dabei kombinieren wir sensorische Eindrücke mit messbaren Daten aus EasyDens und SmartRef und ordnen Geschmack, Körper, Bittere, Vergärungsgrad und Alkoholgehalt praxisnah ein.
Ein besonderer Fokus liegt auf der handwerklichen Qualität der eingesandten Biere. Wir diskutieren Gärprofile, Hefewahl (unter anderem Kveik, Lager- und Ale-Hefen), Wasseraufbereitung, Hopfenstrategien sowie die Herausforderungen von Flaschen- und Dosenabfüllung. Auffällig ist dabei die hohe Qualität: Oxidation, Fehlaromen oder unsaubere Vergärung sind in dieser Folge nahezu kein Thema – ein starkes Zeichen für die Entwicklung der Hobbybrauerszene.
Neben klassischen Verkostungen gehen wir auch auf kreative Konzepte ein: Hopfen-Weltreisen, Bierstempel-Karten auf Brauschauen, QR-Code-Feedbacksysteme auf Dosen und ausgefeilte Etiketten-Designs zeigen, wie professionell viele Hobbybrauer inzwischen auftreten. Gleichzeitig bleibt der Fokus immer auf dem Bier selbst – auf Drinkability, Balance und Stiltreue.
Wir sprechen offen darüber, wo Biere stilistisch anecken, warum manche Biere bewusst „over the top“ gehopft sind und weshalb Temperatur, Lagerzeit und Erwartungshaltung die Wahrnehmung stark beeinflussen. Dabei wird deutlich: Gute Biere entstehen nicht durch Zufall, sondern durch saubere Prozesse, Geduld und Erfahrung.
Key-Takeaways
- Wir zeigen die enorme stilistische Vielfalt im Hobbybrauen
- Saubere Gärung ist der wichtigste Qualitätsfaktor
- Flaschen- und Dosenabfüllung werden zunehmend professionell beherrscht
- Hopfenintensität funktioniert auch außerhalb von IPAs
- Temperatur beeinflusst die Wahrnehmung von Alkohol und Bittere stark
- Wasseraufbereitung unterstützt Mundgefühl und Balance
- Kveik-Hefen bieten Chancen, erfordern aber gezielte Rezeptführung
- Fassreifung kann auch bei niedrigen Alkoholwerten überzeugen
- Stiltreue ist wichtig, darf aber bewusst gebrochen werden
- Community-Feedback verbessert Biere nachhaltig
Quellen
[1] Alpstein Craft Bier
https://alpsteincraftbeer.ch/
[2] Bierkultur Renkamp
https://bierkultur-renkamp.de/
[3] Insta Braumanufaktur Renkamp
https://www.instagram.com/braumanufaktur.renkamp/
[4] Hopfenbuddies
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