Folge 2.S01 – Störtebeker NEIPA Testsude & Rückblick DMDHB 2024

   

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  1. Zitat 
  2. Begrüßung 
  3. Deutscher Meister der Hobbybrauer – Beschreibung von Johannes Reise 
  4. Hobbybrauer Meisterschaft 2024 Rückblick 
  5. Verkostung NEIPA Testsude Störtebeker 
  6. Quellen 

Zitat 

Paul Hobbybrauerwettbewerbe sind nicht nur ein Ort, um die eigene Braukunst zu messen, sondern auch eine Gelegenheit, von anderen zu lernen und die Kunst des Brauens auf die nächste Stufe zu heben.  

Egal ob man gewinnt oder nicht, der wahre Gewinn liegt in dem Feedback und der Gemeinschaft, die man dabei entdeckt. Das war ein sehr passendes Zitat, wie ich finde, aus dem amerikanischen Hobbybrauer-Podcast Double Hopbeat.  

Begrüßung 

Paul Und damit herzlich willkommen zum ersten Special der zweiten Staffel. Und Flo, es war mal wieder soweit. Es war mal wieder soweit, der deutsche Meister der Hobbybrauer wurde in Stralsund gekürt im Störtebecker Brauquartier. Und wir haben uns, ja, vielleicht wird es jetzt schon eine Tradition, mal sehen, wir haben uns wieder vorgenommen, das Wochenende mal so ein bisschen Revue passieren zu lassen. Und wir haben auch noch eine kleine Überraschung im Gepäck. Also es lohnt sich, mal wieder dran zu bleiben. Flo, wie sieht es aus? Hast du schon alle Eindrücke irgendwie verarbeiten können oder musst du noch ein bisschen nacharbeiten? 

Flo Ich glaube, das braucht noch ein bisschen, bis ich alles verarbeitet habe, weil da waren wieder so crazy Biere auf der Dachterrasse am Start bei über 30 Grad zum wiederholten Mal. Das war irgendwie völlig verrückt, vor allem da im hohen Norden. Und auch diese lange Fahrt, wobei dieses Mal mit dir ist die wie im Flug vergangen, muss ich sagen, im Gegensatz zu den Jahren zuvor. Wir hatten ja jede Menge Gesprächsstoff, haben auf der Fahrt hin vor allem noch viele, viele To-dos abgearbeitet zusammen, die Präsentation für den Samstag noch fertig geschnitzt. Von daher, ja, es wird noch ein bisschen dauern. Wie geht es dir?  

Bist du schon wieder komplett daheim angekommen? 

Paul Ja, also ich hatte ja auch dieses Mal quasi jemand ganz objektiv mit oder jemanden außerhalb der Szene aus der Familie, meinen Bruder. Und der, mit dem musste ich das natürlich noch ein bisschen verarbeiten, der hatte nämlich viel mehr zu tun damit. Der hat gesagt, was war das für ein verrückter Haufen, als er da am Freitagabend saß und die Leute auf einmal um ihn drum rum die Kekse ausgepackt haben und irgendwelche Zapfhähne angeschlossen haben. Und keiner hat irgendwie eine Miene verzogen. Alle fanden das ganz normal. Da war er das erste Mal geflasht. Und dann natürlich am Samstag beim Kreativbüro Ausschank mit den Bieren. Das hat ihn umgehauen. Der ist wirklich die ganze Zeit nur rumgerannt und hat sich da ein Bier nach dem anderen geholt und war fasziniert. Also ja, ich musste das schon noch mal ein bisschen besprechen, aber freue mich darauf, dass wir jetzt hier gleich noch mal ein bisschen über das Wochenende sprechen können und über das ein oder andere Bier auf jeden Fall auch. 

Flo Paul, bevor wir es vergessen, sonst ist er böse, wenn er die Folge anhört. Der Ben war ja auch noch bei uns im Auto. Der war ja auch schon bei uns im Podcast. Von daher an der Stelle Grüße gehen raus. 

Paul Der hat uns auch die Wartezeit verkürzt. 

Flo Ja genau, genau. Ben, ja, danke dir. Und ja, quatschen wir gar nicht lange rum. Wir haben ja heute echt eine große Anzahl an Leuten hier am Start. Das wird auf jeden Fall eine coole Folge. So viel können wir euch schon mal versprechen. Den einen oder anderen, den kennen wir schon aus dem Podcast, weil die Stimmen waren ja schon mal zu hören. Der Dennis und der Jens.  

Hallo, hallo, hallo. 

Das heißt, die überskippen wir jetzt mal kurz. Ja, die dürfen sich gleich danach noch vorstellen, weil wir haben auch noch ein paar neue für den Podcast am Start. Das ist einmal der Johannes Landwehr. Wer ihn nicht kennt, Deutscher Meister, der Hobbybrauer 2023 mit seinem New England IPA und der gute Aljoscha. Ich würde euch bitten, ihr macht die kurze Vorstellungsrunde, bevor wir dann ins Thema einsteigen und der Community verraten, um was es heute im Detail geht. Aljoscha, ich würde dich bitten, kannst bitte den Anfang machen. 

Aljoscha Ja, sehr gerne. Ich bin Aljoscha aus dem Kommunikationsteam, Slash-Marketing-Team bei Störtbecker Wunder seit acht Jahren und eigentlich seit sieben Jahren, nur seitdem wir die Deutsche Meisterschaft Hobbybrauer veranstalten, zusammen mit Jens Orger, was die Bier-Seite und die Grafik-Marketing-Seite betrifft. Ansonsten mache ich alles, was bei uns so mit Marketing zu tun hat in der Brauerei. 

Flo Danke dir. Johannes, wie sieht es bei dir aus? Erzähl noch ein paar mehr Sachen, außer dass du dieses tolle New England IPA verzapft hast. 

Johannes Servus noch mal von meiner Seite. Ich bin der Johannes. Ich komme aus der Würzburger Region, aus Unterfranken und acht Jahre, die jetzt Aljoscha schon dabei ist, bin ich hier auch dabei im Hobbybrauen. Das kommt ungefähr hin, also im neunten Jahr bin ich jetzt unterwegs. Ich habe das damals an der Uni aufgeschnappt, habe damals Chemie studiert und in einem Arbeitskreis von meinem Kumpel war ein Postdoc aus England und da ist es ja weit verbreitet. Man ist so zu uns in den Freundeskreis geschwappt und der hat damit angefangen und da hatte ich mir das damals angeschaut. Ja, habe mich sofort verliebt. Erst in den Hopfen und dann natürlich in den Brauprozess, das dann halt über die Jahre für mich perfektioniert und bin dann völlig überrascht und zum Meister gekürt worden. 

Flo Ja gut und um die Runde komplett zu machen, man hat sie mal kurz gehört. Der Dennis und der Jens, die dürfen natürlich auch nicht fehlen. Wie schon gesagt, waren beide schon bei uns im Podcast. Mit dem Dennis haben wir vor circa zwei Monaten eine Teaser-Folge für die diesjährige Deutsche Meisterschaft gemacht. An dieser Stelle natürlich nochmal sei gegrüßt. 

Dennis Hallo, schönen guten Abend. 

Flo Und der Jens, wenn es um die Deutsche Meisterschaft geht, der Schirmherr. Mit dem haben wir unser erstes Special vor ein bisschen über einem Jahr in Stralsund aufgenommen. Der darf natürlich auch nicht fehlen. Jens, auch du, sei gegrüßt. 

Jens Einen wunderschönen guten Abend. Wobei Schirmherr, glaube ich, alle, die wir hier sind in unserem Alter, was sich so glaube ich im Schnitt um die Ende 30 bewegt, fast schon sich zu alt anhört. Das hört sich so an wie der Bundespräsident, der mal vorbeiguckt. Also sagen wir mal so, Aljoscha und ich teilen uns die Organisation und Verantwortung für die Sachen oder für viele Sachen, die man draußen sieht. Ja, Schirmherr klingt wie der Bundespräsident. Lassen wir es, wie Aljoscha gesagt hat, ein bisschen bescheiden bei Orga. 

Flo Ja, perfekt. Und damit sind wir komplett in der Runde. Und Paul, was haben wir jetzt vor? Ich bin irgendwie heute ein bisschen durcheinander. Warum haben wir uns zusammen gefunden? 

Deutscher Meister der Hobbybrauer – Beschreibung von Johannes Reise 

Paul Was machen wir jetzt eigentlich? Also, ich habe ja erfahren im Vorfeld, dass der Johannes nicht ganz so viel Zeit hat. Deswegen würde ich sagen, bevor wir jetzt das Wochenende und die Biere und alles ein bisschen Revue passieren lassen, können wir ja schon mal vorwegnehmen, wie läuft so ein Jahr von einem deutschen Meister ab? Also, Johannes, vielleicht kannst du das mal in, ja, ich weiß, wahrscheinlich geht es gar nicht so kurz und knapp, aber dass du einfach mal vielleicht einen Eindruck gibst, wie war so dein Jahr? Und hast du auch wieder mitgemacht? Hast du es wieder versucht, den Titel zu verteidigen? Ich glaube nämlich schon, ne? 

Johannes Ja, das Erste, was dann passiert ist, dass die Lokalzeitung sich meldet. Das wurde mir schon angedroht, auch schon an der Veranstaltung, dass jetzt in den letzten Tagen die Presse auf mich zukommen wird. Ich habe das damals eigentlich gar nicht so richtig geglaubt und dachte mir schon so, ja gut, vielleicht bei anderen, aber ja, die DDR-Meldung lief aus, sondern tatsächlich hat sich da die Lokalzeitung in Pforzheim, wo ich arbeite, was dann auch angegeben wurde, ja, als meine Herkunft gemeldet und dann auch im Anschluss die Lokalzeitung aus Würzburg, wo ich wohne. Ja, dann gibt es da Fotoshooting, da muss gepostet werden, da muss das ganze Brauequipment aufgebaut werden, da müssen Actionshots inszeniert werden. Das war eine Lokalzeitung, war das tatsächlich ein mehrstündiges Interview, wo ich auch gar nicht so irgendwie auf den Schirm hatte vorher, dass das dann doch so umfangreich alles werden sollte, aber war auf jeden Fall eine angenehme Erfahrung. Natürlich, wenn man da irgendwie jahrelang da in so einem Kämmerchen, so einer Befriedigung und Seelenruhe vor sich hin braut, dass es dann plötzlich jemand interessiert ist, natürlich auch irgendwie ganz nett, ja. Und bei mir ging es dann auch relativ schnell im neuen Jahr, das war dann auch in der ersten Kalenderwoche, meine ich, ja, um den 6. Januar rum wurde dann das Bier auch schon eingebraut. Das war natürlich eine gigantische Erfahrung, bei Störtebeker auf der großen Anlage da einen Tag das Rezept oder verfolgen zu dürfen, wie das Rezept da eingebraut wird. Ja, völlige Überforderung eigentlich so, von den Einwirkungen, wenn man dann sieht, dass da diese 100 Hektoliter und dann diese Schüttung da eingebraut wird, war super. Noch besser war, dass an dem gleichen Wochenende in Berlin auch bei BRLO der Gemeinschaftshut stattfinden konnte. Das war für mich natürlich super, weil ich dann die weite Anreise eben hatte. Und dann haben wir da unser Golden Stout eingebraut als Gemeinschaftsud mit den ganzen Vorjahresmeistern. Das war natürlich für mich auch super, wenn ich die Leute dann einfach nochmal besser kennenlernen durfte. Ist natürlich auch schön, sich da dann halt auszutauschen, gerade halt auch, was die Erfahrungen dann angeht, was sie halt dann gemacht haben mit diesem Hobbybrauerjahr oder als Sieger der Hobbybrauermeisterschaft.  

Das war super und es sind auch alles coole Leute. Also das hat auch super viel Spaß gemacht. Und auch der Micha, der Brauereichef, der ist ja auch ein sehr angenehmer Typ, sag ich mal. Ja, das war super. Ja, und dann ging es für mich dann auch weiter mit der Anlieferung von den 40 Kästen Anfang Februar. Das ging dann alles ratzfatz. Für mich war das dann eine doppelte Geburt. Ich hatte es schon an der einen oder anderen Stelle eben erwähnt, dass auch meine Tochter da geboren wurde am 6. Februar. Und gleichzeitig sind so die ersten Probeflaschen eingetroffen, die mir der Jens geschickt hat. Und ich durfte dann im Krankenhaus eben sitzen, so Baby auf der einen Seite, Bier auf der anderen. Das war für mich natürlich auch nochmal extra Schmankerl. Also war super. Ich war sehr zufrieden mit dem Ergebnis, war glücklich auf jeden Fall. Und dann die Lieferung, die ist dann auch kurz darauf dann eingetroffen. Die 40 Kästen konnte die zum Glück da verräumen. Bei meinen Eltern, die haben so einen alten Bauernhof, da gibt es auch die Lagerkapazität oder so eine Palette muss man natürlich erstmal unterbringen. Hat er dann halt bei mir gepostet, halt so ein K-Aus auf WhatsApp und dann kippen das natürlich dann auch zu den ganzen Freundinnen mit und dann so, hey wo ist denn jetzt das Party? So wird natürlich dann so die Umtrunkssparty, die ich dann auch in der Elternzeit eben noch organisiert habe. Das war dann so im Mai. Darum habe ich bei dem größeren Freundeskreis eingeladen. Leider hat das Wetter da so ein bisschen einen Strich durch die Rechnung gemacht, dass ich das dann nicht so in dem Folgenumfang realisieren konnte. Aber in einem kleineren Kreis hat es dann trotzdem auch noch stattgefunden. Und in dem Zug wurden dann halt auch die Kästen noch an den Mann und an die Frau gebracht. Und der Kumpel, der Jürgen, der mich drauf gebracht hat, mich überhaupt anzumelden, der hat auch die Hälfte von den 40 Kästen bekommen als Anerkennung. Der hat dann die 20 Kästen so in seinem Freundeskreis über Heidelberg dann untergebracht. Und so sind diese Kästen da fröhlich wegdiffundiert. Also ich habe da von Kästen gar nicht mehr so viel getrunken, weil ich dann auch durch die Elternzeit und Baby zu Hause war. Da kann man ja auch nicht nach Belieben sich der Flasche um die Flasche aufmachen. Deswegen war ich da ein bisschen gebremst in meiner Konsummöglichkeit. Und so ist vieles wegdiffundiert. Aber jetzt habe ich noch eineinhalb Kästen tatsächlich übrig. Und Ende Juni war dann auch noch was Spannendes für mich. Da durfte ich im Deutschen Braubund in Berlin sein. Da gab es auch noch mal eine Auszeichnung, wie jetzt dann auch dieses Jahr die Auszeichnung eben als Deutscher Meister der Hobbybrauer mit aufgenommen haben in ihr Preisportfolio, nenne ich es mal. Dann hatten wir, also wir ist der Timo noch der Sieger des Kreativbierwettbewerbs, auch die Möglichkeit vor Ort dann unsere Bier auszuschenken. Da war dann auch der dritte Batch frisch fertig, sodass wir da frisch abgefülltes Bier dann von zwei Tage vorher frisch in der Flasche hatten. Das war auch mega, kam auch super gut an. War ein wunderbarer Sommertag. Da durften wir dann unsere Bier unter die Meute bringen. Das war cool, das war gut. Ja, gleichzeitig ist für mich dann, du hast es schon angesprochen, dann natürlich auch der diesjährige Wettbewerb dann in Vorbereitung angelaufen. Ich hatte durch die Elternzeit viel Zeit, mich mit Belgium Blonde zu beschäftigen, hatte dann auch vier Sude gemacht, habe mich da für meinen Geschmack iterativ an den Siegersud herangearbeitet. Am Ende hat es nicht geklappt, aber ich kann mir das natürlich nicht auf mich sitzen lassen. Das ist nicht zumindest versucht, die Titelverteidigung hier bisher unerreicht ist. Aber ja, ich denke, es gibt einen würdigen Nachfolger. Ich freue mich da, dass der Kelch weiterzieht. Und unser diesjähriger Gemeinschaftssud steht jetzt auch schon wieder an. Das war jetzt auch schon wieder spannend, da in die Abstimmung zu gehen. Wenn alles gut läuft, ist es dann auch schon Mitte Oktober. Wir planen ein Grape Ale, was dann auch an die Lese der Trauben gebunden ist. Das ist alles noch gerade so ein bisschen in der Schwebe, ob das jetzt alles noch klappt mit der Ernte und wann das klappt, an welchem Wochenende. Also zusammengefasst kann ich sagen, es lohnt sich, deutscher Meister zu werden. Das ist ein super Event. Das ist gut organisiert und auch alles draußen rum mit dem Ökosystem ist auch super organisiert, super gepflegt. Also ich hatte viel Spaß. 

Paul Johannes, bevor wir dich jetzt entlassen dürfen, wenn du möchtest natürlich, aber wir dürfen natürlich nicht unter den Teppich kehren. Du stellst da vielleicht dein Licht jetzt unter den Scheffel. Aber man darf jetzt nicht unter den Teppich kehren. Erstens, dass der erste Batch quasi schon ausverkauft war, als er, glaube ich, noch nicht mal abgefüllt war. Also schon mal neuer Rekord. Und das hat sich ja das ganze Jahr so gezogen. Du hast das vorhin so nebenbei gesagt, dritter Batch und der zweite Batch und da gab es ja auch noch mehr. Das Zeug ging weg wie nichts. Und wir sprechen ja nachher auch noch darüber, wenn die anderen dann auch mal zu Wort kommen dürfen. Es soll ein New England IPA bei Störtebecker aufgrund deines Sieges, aufgrund deines Rezepts und des Erfolgs in das Standardportfolio mit aufgenommen werden. Und das, glaube ich, war auch wahrscheinlich richtig cool, zu sehen, wie das so raketenmäßig durch die Decke geht, das Bier. Und zweitens natürlich, du hast ja auch noch einen Preis abgeräumt und den hast du dir ja auch in Stralsund da oben abgeholt. Vielleicht kannst du das auch noch mal kurz erwähnen. 

Johannes Genau, ich schaue hier gerade drauf, die Finest Beer Selection. Ja, die Auszeichnung war jetzt noch mal, dass Störtebeker mit dem Bier die Finest Beer Selection gewonnen hat nach meinem Rezept. Ich glaube, so ist die richtige Formulierung. Und das war für mich natürlich auch eine tolle Nachricht, als mir das Jens dann auch geschrieben hat. Jens hat mich auch zwischenzeitlich immer mit den positiven Rezessionen entweder auf der Internetseite oder durch Direktanschlüge versorgt. Ich habe das schon mitbekommen auf dem Weg, dass wohl man auch sehr zufrieden ist mit dem Absatz und auch mit der Nachfrage, wie das eben auch läuft und wie sich das entwickelt hat. Das war natürlich super zu sehen. Und ja, ich kann es auch ein Stück weit verstehen. Ich kann es ja sagen, weil es ist ja nur mein Rezept, aber nicht mein Bier. Das hat jemand anders gebraut. Also ich finde es super lecker geworden. Ich trinke es fast lieber als mein eigenes, muss ich sagen. Es ist ein bisschen weniger bitter geworden, einfach aufgrund der Möglichkeiten im Whirlpool, weil man natürlich im kleinen Kessel da viel schneller abkühlen kann. Ich war da ein bisschen knock drunter mit den IBUs. Aber so auch für mich, ich trinke es immer noch wahnsinnig gern. Ich trinke, ja, also jeder Batch ist ein bisschen anders. Der erste ist immer noch mein Favorit, ist mittlerweile so ein breites Maracuja-Bett, was sich da so entwickelt hat, so diese feine Säure, die am Anfang auch immer da ist, wenn es frisch ist. Die ist jetzt natürlich so ein bisschen weg und diese feine Zitrusnote. Aber es ist immer noch ein super leckeres Bier und das ist auch so das Feedback, was ich im Freundeskreis dann auch so bekommen habe. Bei uns ist man sozialisiert mit Pils. Also die Leute sind an bittere Biere quasi gewöhnt, dann an den Standard Pils. Also trifft es eigentlich auch ganz gut zu dem Geschmack und alle, die es probiert haben, die sind damit eigentlich auch super happy. Von daher kann ich es einigermaßen nachvollziehen, dass es doch auch jetzt so gut ankommt. Das Zweite war noch der European Biester. Da wurde die jetzt auch noch ausgezeichnet als Bronze. 

Paul Wahnsinn, mega. Also Flo, da kann man schon sagen, kann man schon so ein bisschen neidisch werden. 

Hobbybrauer Meisterschaft 2024 Rückblick 

Flo Da kann man wirklich ein bisschen neidisch werden und das klingt nach einer tollen Reise, die du da hinter dir hast, weil das muss man leider sagen, alles hat irgendwann ein Ende. Aber das Positive ist ja, in der Zwischenzeit wurde der nächste deutsche Meister, der Hobbybrauer, gekrönt an dem erwähnten Wochenende mit seinem belgischen Blond, der Florian Nahrwold aus Hamburg. An dieser Stelle auch Grüße raus an der Stelle. 

Paul Und Glückwunsch. 

Flo Und Glückwunsch natürlich. Da würde uns auch noch so ein bisschen interessieren, wie das dieses Jahr so war. Ich meine, der Johannes hat jetzt viel erzählt zu dem New England IPA. Ich denke, so ziemlich alle unserer Zuhörer können mit dem New England IPA was anfangen. Wurde ja auch gerade beschrieben, wie viele Hopfen da reinwandert. Jeder Hobbybrauer weiß, dass ein New England IPA ja in gewisser Weise ein Sensibelchen ist, weil es mit Oxidation nicht so gut umgehen kann. Von daher wäre es spannend zu erfahren, wie das dieses Jahr so war mit dem belgischen Blond, wie sich da die Hobbybrauer angestellt haben. War das Teilnehmerfeld sehr eng oder ist es dieses Jahr einfacher gefallen als beim Johannes, einen Sieger zu küren? Vielleicht könntest du entscheiden. 

Paul Die Auswahl ist so groß. Wer antwortet jetzt? 

Flo Wer möchte, ja. 

Aljoscha So eine große Auswahl hat man doch nicht. Jens kann es, glaube ich, am blumigsten beschreiben und die Gründe, warum welches Bier so und so geschmeckt hat. 

Jens Ja, also ich habe ja sonst immer jedes Jahr auf der Bühne gesagt, die Qualität hat sich wieder gesteigert. Leute, ihr seid wahnsinnig, was ihr da zu Hause und so weiter. Aber ich kann immer aus Westfalen, da ist man ehrlich und bodenständig und die meisten Menschen sind irgendwie Landwirte. Ich möchte ehrlich sein, also die Qualität dieses Jahr war ein Stück weit unter dem Durchschnittsniveau der letzten Jahre, muss man ganz klar und ehrlich sagen. Und Dennis nickt da zustimmend. Ich glaube, viele hat das Thema belgische Hefe gechallenged. Das muss man ganz ehrlich sagen. Also diese feine Balance zwischen dem schönen, frischen Hefearoma, was in Richtung Phenolic gehen kann, was in Richtung Früchte gehen kann, also Ester, das war bei dem einen oder anderen super phenolisch ausgeprägt, bei dem anderen super fruchtig ausgeprägt, bei manchen war es eher neutral. Aber diese feine Balance, von dem Belgian Blond lebt, was es ja eigentlich auch zu dieser Drinkability bringt, die man öfters mal auch mit einem Pale Ale oder mit einem Pils oder mit einem Hellen vergleicht, was so ein bisschen die Nationalgetränke im deutschsprachigen beziehungsweise englischsprachigen Raum sind, das war deutlich schwer zu treffen. Und dann gab es noch einen Punkt, den hat Dennis, das war ganz spannend, Dennis hat die erste Verkostung in Hamburg durchgeführt, bevor wir in Stralsund verkostet haben, das war ein bisschen dezentral. Und Dennis hatte das Gefühl, dieses Jahr der Bierstil sei Spezi, zumindest was die Farbe angeht. Also hatten wir doch das eine oder andere, wo man sich, glaube ich, mit dem Punkt Kandis nochmal selber so ein bisschen reingelegt hat. Also da waren Biere, das kann ich noch nicht mal auf die Oxidation schieben, weil ich glaube, so viel kriegt man da gar nicht hin, und zwar mit Flaschengärung und bei dem Bierstil, was dann wirklich so einen richtigen Braunstich gehabt hat. Also wenn ich, da muss man aufpassen ein bisschen, Achtung Dauerwerbesendung, wer unser Roggenweizen tatsächlich kennt, so ähnlich waren doch, ich würde mal sagen Dennis, ein Drittel, was würdest du sagen? 

Dennis Ja, wir haben in Hamburg zuerst verkostet und ich hatte Jens schon mal so ein bisschen gebrieft, und ich kenne Jens ja jetzt auch, nächste Woche acht Jahre lang, da hat man schon bei Jens so ein bisschen rausgehört, so ja, ja, der Dennis wird mir schon einen erzählen, der übertreibt, das ist gar nicht so schlimm. Und ich wusste ja, wann die erste Verkostungsrunde in Stralsund war und als nicht direkt an dem Abend das Telefon klingelte, wusste ich, okay, dann ist das auch nicht so gut gewesen, dann hatten die auch die gleichen Fälle. Immer größter Respekt für alle Hobbybrauer, mein Bier-Sommelier-Kollege Holger Hahn aus München sagt immer, sowohl die besten, aber auch die schlechtesten Biere, die er jemals getrunken hat, waren immer von Hobbybrauern. Und ich glaube, das zeigt dann einfach auch nochmal, weil wir hatten am Ende 20 Biere, 24 Biere, so was im Halbfinale und da waren alles gute bei. Also wir mussten uns nicht am Ende Sorgen machen, so um Gottes Willen, jetzt sind keine guten Biere, nur zum Beispiel in dem NEIPA Jahrgang und so weiter, da hattest du halt easy gefühlt 40, die Top 40 Biere, sage ich mal, die hätten wir abfüllen können, das waren tolle Rezepte und diesmal waren es dann nur die Top 20. Ich wurde während unserer Jury-Verkostung von einem befreundeten Braumeister gefragt, der sich so zu mir rüberlehnte und sagte, du Dennis, sind wir eigentlich hier während der Verkostung versichert? Also da war schon hartes Zeug dabei. Zeigt aber, glaube ich, einfach, was es für eine Herausforderung war und ich hatte fast ein bisschen das Gefühl, dass der eine oder andere vielleicht einfach zu viel wollte und dann hier noch Kandiszucker und dann dies und ich glaube, das war einfach vielleicht ein Problem. Aber wie gesagt, um die Top 20 mussten wir uns noch in keinem Jahr Sorgen machen, da war immer absolute Spitzenware dabei. 

Jens Also Stichwort zu viel, zum Abschluss nochmal, Flo, Paul, Johannes, ich glaube, ihr kennt das alle drei ganz gut, wenn man mit einer, ich sag jetzt mal, deutschen Hefe arbeitet, dann weiß man ungefähr, wo die Endverkehrt, also wo der Schlusspunkt ist. Die belgische Hefe war da doch ein bisschen eher ein Fragezeichen oder eine Black Box, also heißt, man hat gedacht, der Spaß ist zu Ende, hat aufgespeist und abgefüllt, naja, die Hefe hat aber doch nochmal irgendwie 0,5 bis 1 Plato vergoren, was dann on top mit dem Zucker, den man aufgespeist hatte oder mit der Speise, die man gegeben hat, dazu geführt hat, dass das nicht Dennis nervöses Händchen beim Einschenken war oder beim Öffnen, sondern dass es tatsächlich mächtig gegusht hat. 

Dennis Das Braustättchen musste einmal neu tapezieren nach dem ersten Tag. 

Jens Das Braustättchen in Hamburg am Fischmarkt trägt heute noch die Blessuren, könnte man fast sagen, dieser Verkostung. Und auch bei uns in Stralsund, ich meine, wir sind Baden gewöhnt hier an der Ostsee, aber tatsächlich ein bisschen Bierbad haben wir dann auch gehabt. Also das war, glaube ich, so zum Abschluss, belgische Hefe, Farbe, Aromatik, Balance und auch das Thema Endvergärung dann, was, ich sag jetzt mal, Kohlensäure angeht. Ein Blond darf gerne irgendwo roundabout 6 Gramm oder so was, vielleicht auch 6,5 oder so, darf es gerne haben, aber nicht irgendwie 9 Gramm oder so was. Das ist dann ein bisschen zu viel, das mal für euch beiden. In Kürze unser Eindruck, alle weiteren Eindrücke und Detailbeschreibungen, siehe die 200 PDFs, die mein Werkstudent jetzt gerade finalisiert und die wir dann nächste Woche rausschicken. 

Flo Sehr schön, danke für die Eindrücke, aber so einfach kommt er uns nicht davon. Wir sind natürlich noch daran interessiert, was hat Siegerbier ausgemacht, also wie hat es der Florian, wie war sein Belgian Blonde, hat es etwas von allem, also von der angesprochenen Phenolik, was Fruchtiges und war einfach breit aufgestellt und sich gut ausbalanciert oder war es irgendwie ganz anders? Erzählt mal, was hat sein Belgian Blonde so besonders gemacht, dass es die Jury so abgeholt hat? 

Jens Bevor Aljoscha das Thema jetzt zu mir schiebt, darf er es mal aus seiner Sicht erzählen, weil Aljoscha stellt sein Licht immer unter den Scheffel. Das kann der Bennis nämlich auch bestätigen. Aljoscha hat ziemlich viel Ahnung von Bier. 

Dennis Das liegt aber auch daran, dass er auch einfach sehr viel trinkt an Bier, muss man auch sagen. 

Paul Das eine bedingt das andere. 

Aljoscha Genau, das geht ja Hand in Hand. 

Jens Aljoscha, was war dein Eindruck von Florians Bier? 

Aljoscha Ich habe ja auch relativ viele von diesen Verkostungsrunden in Stralsund mitgemacht und du hast es ja eben schon angklingen lassen, dass viele Sachen zu kompliziert wurden. Wir haben ein Online-Trainingslager vorher gemacht, wo es darum ging, ein bisschen den Bierstil kennenzulernen. Da kam der Tipp, glaube ich, von Markus von der Inselbrauerei, ein bisschen Pfeffer vielleicht reinzutun, um so ein bisschen die Gewürze oder die würzigen Aromen zu verstärken. Bei 1,2 Bier hat es einfach nur Pfeffer geschmeckt. Das ist natürlich nicht der Sinn der ganzen Geschichte gewesen. Als wir am nächsten Tag mit Florian zusammengesessen haben, habe ich gesagt, dass mir die Einfachheit eigentlich sehr gut bei ihm gefallen hat. Dass er tatsächlich das Schlichte, vielleicht nicht ganz so Komplizierte in dem Fall aus meiner Sicht zum Erfolg geführt hat, weil er nicht zu viel wollte. Das Spezithema hatten wir gerade schon. Ich hatte immer das Gefühl, je heller die Biere wurden, desto feiner war das Aroma. Manche hatten einfach noch viel zu viel Hefe in ihrem Bier, was diesem Blondengel, diesem Schlangencharakter auch nicht so zuträglich war. Und das hat er wirklich alles sehr gut und fein balanciert hingekommen. Das war für mich auf jeden Fall das Thema, warum sein Bier für ihn gewonnen hat. 

Jens Man hat gemerkt bei Florian, das war mein Eindruck. Ich habe ja jedes Mal nach dieser Siegerehrung, Johannes du kennst das, man lernt sich dann irgendwie plötzlich ganz schnell relativ nah kennen und tauscht sich aus, was ist das Rezept und so weiter. Und ich habe dann immer so ein bisschen, naja eigentlich sollte es dieses Jahr einfach werden, aber irgendwas ist halt immer, was dann doch Besonderes da drin ist und irgendwelche Schnörkel und Irrungen und Wirrungen im Rezept. Und das, was man direkt bei Florian gesehen hat, ist das, was sich im Prinzip aus Aljoschas Schilderung fortsetzt. Er hat eigentlich keep it simple einfach, aber ein einfach richtig gutes Bier gebraut, ohne da jetzt viel zu viel fancy Sachen rein zu deklinieren. Also das muss jetzt nicht überwürzt sein im Sinne von Gewürze oder Dry Hopping oder Hefe Blending und weiß der Fuchs, was man da alles machen kann und wahrscheinlich manche auch gemacht haben, sondern er hat glaube ich als größte Zutat seine Erfahrung reingetan. Weil Florian, wenn man sich mal mit ihm unterhält, demnächst auch im Brautag-Podcast, würde ich mal mutmaßen mit einer eigenen Folge, kann er mal ein bisschen selber erzählen, hat nämlich den meisten der Hamburger Hobbybrauer das Bierbrauen irgendwie beigebracht und verfügt dabei eine große Erfahrung und mir hat er gesagt, wir haben uns zufälligerweise unterm Tag getroffen, ohne dass ich wusste, wer sich hinter dieser Nummer verbirgt. Da habe ich gesagt, Mensch, haben wir uns irgendwie schon zwei, dreimal gesehen und ja, sagt der Junge, war jetzt auch öfter nicht da. Aber das war mein Stil. Belgische Biere sind meins. Und ich glaube, das war mit so der größte Punkt. Er wusste genau keep it simple, welche Hefe, wie gehe ich mit dem Baby da um, damit hinterher eine richtig gute Drinkability rauskommt, richtig schöner Fruchtpunsch, eine leichte Würzigkeit, die dagegen steht, aber vor allem eine ungeheure Trinkfreude, dass man es einfach so runter trinken möchte. Also das, ja, es gibt jetzt gar nicht viel zu erzählen, wo man mitschreiben kann und bei wie viel Grad was und vor und zurück und die zehn Geheimtipps, wie ich das beste Blond hinkriege, sondern ich glaube schon auf den Punkt Erfahrung, keep it simple, das war sein Erfolgsrezept dieses Jahr und auch bei seinem Rezept, ja, wir müssen auch nicht mal eine Ausnahmegenehmigung beantragen, auch das vielleicht dieses Jahr mal als Premiere sozusagen innerhalb der deutschen Biergesetzgebung ein Siegerbier einzubauen. Das ist ja auch mal schön. 

Paul Ja, sehr cool. Also Flo, vielleicht wir noch ganz kurz, bevor wir dann weitergehen in den nächsten Block rein. Hast du es, beziehungsweise ich weiß es ja teilweise, du hast es nicht ganz so simpel versucht, wie man dich erkennt, mit so einem kleinen Touch. Hast du es schon versucht 

Dennis Solera Belgian Blonde  

Paul Ganz so schlimm nicht, Dennis. 

Flo Ganz so schlimm nicht. Nee, Paul durfte es probieren. Ich würde behaupten, meins war auch, also mein Ziel war auch ähnlich, wie es beschrieben wurde, lager-like das Ganze irgendwie hinzubekommen, dass auch die belgischen Aromen nicht so sehr im Vordergrund sind. Deswegen hat mir eigentlich der Ansatz aus Weihenstephan, den wir auch im Trainingslager kennenlernen durften, gut gefallen. Deswegen waren meine Haupthefe sozusagen tatsächlich die 3068 in meinem Fall, also die klassische Weißbierhefe, aber eben kalt vergoren, unter Druck. Und da habe ich bei fortschreitendem Endvergärungsgrad, schon über 50 Prozent, habe ich dann quasi eine zweite, eine belgische Hefe dazu gepitcht, um einfach für ausreichend belgisches Aroma zu sorgen. Und ich hatte es dir ja nicht gleich verraten, als wir es auf der Dachterrasse probiert hatten, Paul.  

Paul Du hast mich…  

Flo Du wärst da nicht draufgekommen.  

Paul Nein.  

Flo Von daher, das bekommt man da durchaus schon hin. Ich war halt auf der starken Seite und konnte es nicht lassen, habe ein paar neuseeländische Hopfen im Whirlpool, sind auf jeden Fall reingewandert, um so ein gewisses spezielles Fruchtprofil, aber auch ganz dezent da noch mit einzubauen. Und wie war es bei dir? Deins hast du ja aus Versehen daheim vergessen. Ich konnte es ja leider nicht. 

Paul Ich bin dir das ja auch immer noch schuldig, dir das zu schicken. Also ich habe es tatsächlich auch einfach versucht. Also ich mag die belgischen Biere auch. Ich mag die Blondes und vor allen Dingen so die Strong Blondes. Das ist schon so Richtung Delirium Tremens. Das ist echt ein Bier oder das sind Biere, die ich sehr mag. Die standen ganz lange auf meiner Liste, sind immer wieder runtergerutscht, weil irgendwas Neues dazugekommen ist. Und dann kamt ihr und habt gesagt, das ist jetzt das Wettbewerbsbier. Dann habe ich gesagt, geil, dann muss ich das eigentlich machen jetzt. Habe es auch relativ simpel versucht. Bei mir war es die Hefe, war eine klassische WLP 545. Das ist die Strong Blond Ale. Also die heißt auch so. Das ist, glaube ich, relativ klassisch für den Stil. Was ich gemacht habe, ist, die Schüttung war ein bisschen wild vielleicht. Da bin ich immer so ein bisschen, da kann ich es immer nicht lassen. Aber ich habe halt auch in Malz reingepackt, was mir schon zweimal Glück gebracht hat. Das war Melanoidin-Malz, aber ganz, ganz wenig. Also es ist so, dass es wirklich die Farbe nicht touchiert. Ich wollte trotzdem mein schönes, goldenes, klares Bier haben. Das habe ich auch so gemacht. Also ich hatte Pilsner, ich hatte ein bisschen Marys Otter und habe mit Münchner Typ 1 und mit ein bisschen Mela noch einen Ticken Gold reingebracht, würde ich jetzt mal so sagen. Und habe noch mit etwas Haushaltszucker gearbeitet. Als Hopfen auch. Einer, der mir schon ein paar Mal Glück gebracht hat, Simcoe, aber nur zum Bittern, weil ich den jetzt nicht unbedingt im Bier so haben wollte. Und habe mit Fuggels kurz vor Kochende ein bisschen Aroma eingestellt, was aber, glaube ich, in dem Zusammenhang dann eher, naja, vielleicht unterstützt, aber eher zurückhaltend ist. Was mir auch aufgefallen ist, auch als ich die, und der Jens hat es gerade kurz angerissen, als ich die Anforderungen gelesen habe, habe ich schon gedacht, okay, man kann eine relativ hohe Stammwürze, ich weiß gar nicht mehr, wie hoch ihr das zugelassen hattet, aber gleichzeitig nur bis 7,5 Prozent Alkohol. Und habe ich gedacht, okay, wenn ich jetzt hier so eine klassische belgische Hefe nehme und 17,5 Grad Plato Stammwürze einstelle, dann fallen die rückwärts vom Stuhl, wenn die das trinken. Deswegen habe ich auch so ein bisschen geguckt. Okay, dann bin ich mal gespannt, was da so für Biere entstehen, weil der Endverkehr gerade ja grundsätzlich einen Ticken höher ist, gerade bei den klassischen Belgiern. Und deswegen, bei mir war die Stammwürze knapp über 15, bin dann trotzdem bei fast 7,5 Prozent Alkohol gelandet. Ja, habe schon so ein bisschen gedacht, okay, was da andere zum Teil für schwere Biere abgeben. Also das kann man ja dann irgendwann auch nicht mehr aufhalten. 

Jens Das kann ich bestätigen tatsächlich. Also wenn man sich die Excel-Tabelle anschaut, wie das Labor uns schickt, was nur dreistellige Nummern und dann die Ergebnisse dahinterstehen. Also unser neuer deutscher Meister ist auch in der 15er Stammwürze-Klasse unterwegs und hat das dann mit der belgischen Hefe ziemlich genau Richtung diesen 7,5 da hingebracht. Wir hatten die Vorgaben der BGCP weitgehend übernommen. Daher rühren dann auch die Zahlen, die da drinstehen. Und da geht es nicht unbedingt direkt angefasst daran. Die Ergebnisse hinterher, ja, Paul, Flo, die waren frappierend. Wir hatten das stärkste Bier, glaube ich, irgendwas mit 10,3 oder so was. Alkohol, was rausgekommen ist. Also der hat richtig hoch vergoren. Und ich sage jetzt mal irgendwie so 25 Prozent waren 9 Prozent plus minus 0,5. Also so würde ich das mal sehen. Bei dem einen oder anderen hat man es auch rausgeschmeckt. Jedes Jahr no risk, no fun und dabei sein ist alles. Und auch für uns ist es ein riesengroßer Spaß. Und ich glaube, was Belgischen Blond angeht und Belgische Hefe angeht, sind wir in dem Jahr, glaube ich, alle nicht dümmer geworden. Aber wie gesagt, da waren richtige Bomben dabei.  

Flo Sehr cool. Um, glaube ich, Paul, eine Verlinkung müssen wir noch herstellen. Jeder, der sich jetzt zu hört und unser Special Nummer 1 noch nicht kennt und sich fragt, wie die Verkostung im Detail abläuft und einfach noch ein paar mehr Hintergründe zu der Deutschen Meisterschaft der Hobbybrauer wissen möchte, um für sich jetzt rechtzeitig jetzt schon die Entscheidung fassen zu können, ob er dann nächstes Jahr 2025 auch teilnehmen möchte, hört da in die Folge rein. Wir packen es euch nochmal in die Shownotes. Special Nummer 1, da erfahrt ihr alles. Da haben wir den Jens, ich und der Paul ins Kreuzverhör genommen, eineinhalb Stunden. Da hat er alles rausgelassen, was man wissen muss, um die Entscheidung zu fällen, ob man da mitmachen möchte oder nicht. Und danach bin ich mir sicher, ist die Entscheidung klar. Da muss man mitmachen 2025. Wird sicherlich wieder ein spannender Bierstil werden. 

Dennis Ich habe gerade noch für einen Bierstil abgestimmt. Ich auch. Aber was heißt abgestimmt? Ich habe einen vorgeschlagen. 

Jens Also ich hörte, es entscheidet sich momentan zwischen Creme Ale und Barley Wine, Paul.  

Dennis Hat Reinhold wieder so oft abgestimmt? Wow. 

Paul Hat er sich wieder 20 E-Mail-Adressen gemacht und stimmt dann wieder ab. Ja, nicht schlecht. Okay. Ja, also genau so. Auf jeden Fall da mal reinhören, wer das noch nicht gehört hat. Das kann so ein All-Time-Favorite werden. Kann man immer mal reinhören, wenn man da wissen will, wie das da so hinter den Kulissen abläuft. Ich habe mir übrigens Anfang der Folge das Herbstfestbier von Störtebeker eingeschenkt und habe mich so ein bisschen in den Freitagabend zurückgebeamt, als es dann 18 Uhr hieß, die Bierausgabe ist jetzt eröffnet. Das war sehr, sehr cool. Und ich glaube, das Festbier, Jens, das ging sehr, sehr schnell weg. Oder jedenfalls das erste Fass ging sehr, sehr schnell weg. 

Jens Die ersten Fässer tatsächlich. Also ich habe mal gelernt in der Berufsschule, drei Liter pro Minute stellt man seine Schankanlage in etwa ein. Zum flüssigen Zapfen, ich habe, glaube ich, irgendwas knapp um die neun Minuten pro 30-Liter-Fass gebraucht. Also das war ganz gut. Und dann fing das wieder an. Da sah man tatsächlich direkt die hängenden Gesichter. Oh, ich habe hier schon 20 Minuten gestanden. Du willst jetzt nicht ernst sagen, das Fass ist leer. Und ja, die nächsten acht, neun, neuneinhalb Minuten war das nächste 30er leer. Und meine Kollegen, die sich gefragt haben, was passiert mit diesem ganzen Bier, die habe ich dann eines Besseren belehren können, weil es war dann am Samstagabend pünktlich das komplette Bier weg. Und irgendwo haben wir alle miteinander, Pi mal Daumen, 20 Hekto Bier zusammen getrunken. Plus das auf der Dachterrasse. Und den Freitagabend, ja Paul, ich glaube irgendwie unter 850, 900 Liter gehen wir da nie vom Hof, alle miteinander. Das ist schon eine reife Leistung. 

Paul Das ist eine reife Leistung, aber da sieht man auch, wie groß die Freude ist, wie die Schlange schon ist, bevor es 18 Uhr wird, damit man ja da sofort ein Bierchen kriegt und sich dann wieder in die Dünen setzen kann. Das ist wirklich immer wieder cool. Jetzt hat man den Freitagabend kurz angerissen. Wir haben den deutschen Meister beschrieben, beziehungsweise das Bier, was er gebraut hat. Aber das war natürlich noch nicht alles. Jens, du hast gerade gesagt, die Dachterrasse, die gute alte Dachterrasse. Ich hoffe, dass das Wetter jetzt jedes Jahr so gut mitspielt, dass wir auf der Dachterrasse den Kreativ oder die Kreativbiere ausschenken können und da den Sieger finden. Vielleicht da noch ein paar Worte dazu. Dennis, Jens, Ajosha, habt ihr da… 

Dennis Ajosha macht sich erst mal ein Bier auf. 

Paul Dem ist jetzt genug gequatscht. Ja, der macht das richtig, genau. Bevor er einen trockenen Mund kriegt. Habt ihr so ein Highlight gehabt in den drei Sessions? War es vielleicht auch das Gewinnerbier? Über das Vergleich vielleicht noch sprechen. Und habt ihr, wenn es vielleicht nicht das Highlight war, habt ihr aber das Gewinnerbier verkostet? 

Jens Dennis, fang mal an. Du warst ja Moderator. 

Dennis Genau. Als ich zum Stand kam und sah, sonst die letzten Jahre war immer schon, wenn ich mit den Siegern dann gesprochen habe, war so, an welcher Stelle wusstest du, du bist im Kreativpreis gut vorne dabei. Und da meinten die Leute immer so, ja, also es ging kein Chip mehr in unsere Spardose rein. Also wer schon mal da war, jeder Hobbybrauer im Kreativbierstil hat so eine kleine Spardose vor sich stehen und da schmeißen die Besucher dann ihre Jetons rein, wenn sie für den abstimmen. Und da war in den letzten Jahren immer so, ja, wenn die Spardose voll ist, ist eigentlich ein gutes Zeichen. Und dann kam ich zu dem Stand und da war nicht nur die Spardose voll, da stand noch ein Verkostungsglas daneben.  

Und es war auch randvoll. Und da dachte ich, ja, wohl ganz gute Chancen. Habt ihr denn noch was? Da, Fass ist leer. Aber wir können es kurz abkacken und dann halte ich das Kopf über und dann gucken wir, ob noch was rauskommt. Ich sage, das ist eine gute Idee.  

Und so habe ich tatsächlich noch die letzten 150 Milliliter oder so was zum Ausgehen fast direkt gekriegt. Und mein erster Gedanke war, ich denke so, boah, Michael Lembke wird auf jeden Fall unbekannt verziehen, wird Jens blockieren, wird mich blockieren, wird Aljoscha blockieren, wird nicht ans Telefon gehen, weil wir haben es vorhin ja schon einmal kurz angerissen. Die Zutatenliste war dann doch ganz gut. Aber es waren wieder tolle Biere dabei. Unser Freund, der Hopfendino, der im Jurypreis Zweiter geworden ist, der hatte eine Triple IPA dabei mit japanischem Tee und allem drum und dran. Candy, die 2022er Meisterin mit ihrem Chocolate Stout, hatte ein Watermelon Blond dabei und viel mehr, viel mehr. Also es ist immer so eine große Freude, da oben über die Dachterrasse zu gehen und dann zu probieren. Da waren auf einmal zwei Jungs in einer Pferdemaske. Ich weiß immer noch nicht, was das mit dem Bier zu tun hatte, was die dabei hatten. Aber das war auch ein Highlight.  

Paul Brett? War da Brett drin? 

Dennis Nein. Wenn man es schafft, mich kurz zu verstören, dann muss schon was dazugehören. Und die beiden mit ihrer Pferdemaske bei 28 Grad haben das auf jeden Fall geschafft. Das war die Bruderschaft aus Bad Kreuznach. So war es, genau. 

Jens Grüße gehen raus an der Stelle. Waren auch ein Jahr im Bademantel da und das war das Kettenraucherbier. Die machen immer so ein Motto. Und es gab einmal ein Magnum IPA, da haben die sich irgendwie über ein Jahr lang ein Schnauzbart wachsen lassen, extra und Hawaii-Handen angezogen. Grüße gehen raus an der Stelle. Jetzt kann ich die zuordnen, okay. Also das ist aber ganz spannend. Die Jungs bauen normalerweise Abfüllanlagen rund um die Welt für KHS, das ist deren Arbeitgeber, für Coca-Cola und weiß ich nicht was für Konzerne. Also das sind nicht ausgeflippte Hobbybrauer, aber die sind ziemlich professionell beruflich unterwegs. Für die ist das jedes Jahr das Wochenende, wo sie mal komplett ausbrechen und Spaß haben und es einfach nur um Bier geht. Ein Bier, was ich habe relativ wenig erlebt, aber von meiner Seite, was ich als sehr, sehr eindrücklich wahrgenommen habe, war dieses Lakritzbier. Hat es einer von euch mitbekommen? 

Dennis Oh, das war super lecker. 

Jens Da haben sich nämlich unsere Kollegen in der Spülküche aufgeregt, weil sie diese Lakritzstücke rauspicken mussten aus allen Verkostungsbieren, die zurückgekommen sind. Das ist mir dann noch sehr eindrücklich im Kopf. Aber Aljoscha hat vielleicht auch das eine oder andere Bier noch im Gedächtnis. Vielleicht bei deinen Eltern genippt, die waren ja auch da und sind rumgegangen, vielleicht da mal die Chance ergriffen, Aljoscha? 

Aljosha Ja, wir hatten ja noch die Jury-Verkostung, also die finale Runde sozusagen als die erste Kreativbierrunde gestartet ist. Deswegen habe ich gar keine Möglichkeit, einen späteren Sieger zu probieren. Ansonsten von Timo, unser Kreativbier-Sieger aus dem letzten Jahr mit der Blueberry Gose, fand ich bei dem Wetter sehr angenehm. Das war das erste Bier des Tages, das ich da getrunken habe und hat irgendwie zur Stimmung gepasst. Dieses Ostfriesen-Teebier war auch irgendwie ein verrücktes Ding und es war sehr positiv in der Runde. Ansonsten war es sehr fruchtig, hatte ich den Eindruck. Also ihr seid ja noch mehr rumgekommen als ich, aber ich würde sagen, das zweite Bier war irgendwie mit Himbeeren oder anderen Beeren, die im Garten wachsen, eingebraut. 

Flo Ja, viele haben auf das Wetter erneut spekuliert. Wie du sagst, es war ein sensationelles Erdbeerbier mit gefriergetrockneten Erdbeeren am Start. Das ist mir in Erinnerung geblieben. Es ist ein Capri-Sonne-Klon, so verrückt, wie es klingt, war aber sehr toll umgesetzt, richtig nice. Also, waren viele in der fruchtigen Ecke, aber mein Herz ist am höchsten geschlagen für den deutschen Porter. Also ein Porter mit Brett vom Richard aus Berlin, sensationelles Bier. Es gab es auch schon mal auf der HBCON, deswegen der eine oder andere kannte das Bier schon. War also richtig, richtig tolles Bier. War wieder viel geboten, muss man sagen. Aber auch das Siegerbier, ich hatte Glück. Ich habe es noch trinken können vom Gregor und von der Luise Hopfengärtner. Das Maracuja-Guaven-Vanille-Sauer, ich fand es auch sensationell. Einfach top ausbalanciert mit so vielen unterschiedlichen Zutaten. Das war richtig, richtig schön umgesetzt. Ich war da zum Glück relativ früh dran, als sich noch nicht der Chipturm voll aufgebaut hatte. Von daher konnte ich das genießen. Paul, hattest du das auch? 

Paul Ich hatte das auch. Ich hatte aber ganz schön zu kämpfen. Da war eine ganz schöne Traube an durstigen Leuten davor. Ich habe mich da so durchgewurschtelt und habe dann tatsächlich ein Glas bekommen. Ich wollte gerade vom Stand gehen, habe genippt und habe direkt in meine Tasche gegriffen und habe einen Chip reingeschmissen, weil ich mir ziemlich sicher war, dass ich jetzt nicht noch drei andere finde, die besser werden. Weil das war wirklich genial. Ich fand es wirklich super ausbalanciert. Und ich liebe das ja, wenn so viele auch exotische Zutaten zusammenkommen und es trotzdem so ein rundes Bild ergibt. Das war bei dem Bier direkt so. Das Wetter hat auch noch dazu gepasst, alles klar. Das ist selbstverständlich. Aber das war so ein Ding. Da habe ich direkt einen Chip gegeben. Ähnlich war es beim Timo. Das ist ja auch so ein bisschen so, muss man ja auch sagen, wenn man weiß, da gibt es gutes Bier. Da gab es letztes Jahr gutes Bier. Dann geht man ja doch schon wieder vorbei und guckt mal, was er dieses Jahr gemacht hat. Und es war auch wieder wirklich toll. Diese Whiteberry-Gose war es. Super rund, super lecker, ganz, ganz fruchtig, toll. Und wen ich noch erwähnen muss, und ich glaube, es war sehr, sehr schade, dass das Bier relativ früh leer war, war bei den Gröner Bagaluten. Die haben nämlich ein Brot-IPA oder Double-IPA sogar dabei gehabt. 

Dennis Brot-Double-New-England-IPA, glaube ich. 

Paul Und Leute, ich habe es dem Markus, ich musste aus der zweiten Reihe, wurde mir das Bier so rübergereicht. Ich habe einen Schluck genommen und ich habe tatsächlich, das habe ich noch nie gehabt, ich weiß nicht, da hat wahrscheinlich alles gepasst, ich habe Gänsehaut bekommen. Ich habe dem Markus meinen Arm gezeigt, der hat sich totgelacht. Nee, das war tatsächlich in dem Moment irgendwie, es war so richtig gut. Das war so richtig gut. Und dann hat er die Sarah so angetippt und hat gesagt, guck mal, guck mal, der Paul hat Gänsehaut. Ich so, ja, es war wirklich gut. Also auch ein ganz tolles Bier, war aber relativ schnell. Ich glaube, ich weiß nicht, wie viele sie mit hatten, 15, 19 Liter oder so, die waren weg wie nichts. Und ja, das muss man tatsächlich für die nächsten Jahre, wir haben es letztes Jahr auch schon mal so kurz angerissen, aber man muss es mit auf dem Schirm haben, genug Bier mitbringen, dass man wirklich die Session übersteht und vielleicht dann auch lang genug überzeugen kann und die Chips dann auch zu einem selber wandern. 

Jens Der Trend geht zum 30-Liter-Keg, das ist auch ein Learning. 

Paul Das ist auch mein Learning. Also nächstes Jahr möchte ich auch gerne wieder ausschenken. Flo, du glaube ich auch, da haben wir uns auch auf der Rückfahrt drüber unterhalten, dass wir da angreifen wollen. Und so 30 Liter sollte man, glaube ich, einpacken. 

Flo Wir müssen uns doch noch die Choreografie überlegen. 

Aljosha Den ehemaligen deutschen Meister vielleicht befragen. Also wer sind wir denn, in dem wir zu befinden, welche Biere gut oder schlecht waren, wenn wir nicht den deutschen Meister noch mal dazu befragen. 

Johannes Ja, klar, gerne. Du hast es ja schon angesprochen, dass mir auch das Maracuja, Guare, Vanille, Sour, komplizierte Technik. 

Paul Ja, das muss noch ein bisschen geändert werden. 

Johannes Wird es irgendeine funky Abkürzung gegeben? Ich habe eine angesprochen, einfach diese Komplexität. Das war krass. Und man hat auch die verschiedenen Aromen, also die hat man rausgeschmeckt, aber trotzdem war es halt harmonisch. Das war schon sehr auffällig. Was mir als weit Bestes noch geschmeckt hat, war auch von, ich glaube, der Dennis hat es angesprochen, von der Candy. Watermelon Blond. Das fand ich extrem lecker. Vielleicht hat das auch mit meiner Shisha-Vergangenheit zu tun. Und ich habe immer sehr, sehr gerne Melon, Melon Mint und sowas geraucht. Und das waren einfach extrem starke Wassermelonen-Aromen, die einen da angesprochen haben. Also das fand ich krass. Ich konnte es auch gar nicht glauben, dass sie nur so wenig Chips hatten. Das habe ich eben nicht verstanden. Also für mich war das schon auf einer oder in einer Liga auch mit dem Sieger dann. Sie hatten aber auch nicht ganz so viel dabei, aber trotzdem haben sie, warum auch immer, nicht so viele Chips bekommen. Ich kann es mir nicht erklären. Und das Dritte, an was ich mich auch noch erinnere, ist ein Himbeer. Ich weiß gar nicht mehr, was es war. Aber ich glaube, es war auch ein Himbeer-Sauer. Fand ich auch sehr lecker. Also einfach Himbeer und dieses saure Aromen hat auch super gut zusammenpassen. Das waren so meine drei Favoriten, denke ich. Aber das IPA war auch geil. Also das habe ich auch noch probiert. Ich habe keine Gänsehaut bekommen, aber ich habe auch nichts überlegen müssen. Also da ist der Chip auch sofort gefallen. 

Flo Das ist echt böse. Ich habe das leider nicht getrunken. 

Paul Ja, an dem Tag habe ich dir auch schon die Nase lang gemacht, Flo. Aber da war es dann auch schon leer, ja. 

Flo Ja, aber das mit der Gänsehaut hast du mir da nicht erzählt. Wahnsinn. 

Paul Ja, das war mir auch ein bisschen peinlich. Jetzt habe ich es natürlich gesagt, aber jetzt hören Sie ja auch wahrscheinlich zu. Nein, genau, wir sind ja unter uns. Jetzt haben wir schon fast alle Preise erwähnt, Flo, aber es gibt ja ja noch so einen ganz, ganz speziellen Preis. 

Flo Genau, es gibt ja noch so einen inoffiziellen Preis, aber der auch durchaus wichtig ist. Und ich glaube, da können wir nur einen hier in der Runde befragen, wer es da dieses Jahr geworden ist. Die Rede ist natürlich vom goldenen Reinhold und befragen müssen wir da natürlich den Dennis. Und ich muss ehrlich gestehen, Dennis, ich kann mich spontan an keinen Starkbier erinnern, was ich getrunken habe. Oh. Und ich habe es auch nicht mitbekommen, wer es geworden ist. 

Dennis Ich habe extra nochmal Reinhold vorhin gefragt, die Sache. Ich hole mich nochmal kurz ab. Was ist prämiert worden? Also goldener Reinhold, ein inoffizieller Bonuspreis, der im wahrsten Sinne, wo es aus einer Bierlaune entstanden ist, dass mein Bier-Sommelier-Kollege Reinhold und ich gedacht haben, pass auf, hier wird das beste Bier prämiert, das wird das kreativste Bier prämiert. Aber warum wird hier eigentlich nicht das stärkste Bier probiert? Und Reinhold trinkt gern starke Biere, so ist die Idee entstanden und gewonnen hat den Titel. Reinhold ist das einzige Jury-Mitglied. Also das einzige Kriterium ist, man muss das als Kreativbier ausschenken und es sollte mindestens acht Prozent haben. Und Reinhold probiert die dann und ist da auch seiner, er ist dann wirklich der Schirmherr. Jens hat sich ja vorhin davon freigesprochen, der Schirmherr der Deutschen Meisterschaft der Hobbybrau zu sein, aber Reinhold ist der Schirmherr des goldenen Reinholds. Und Piet Bräu hat gewonnen und zwar mit einem Smash, einem Schokostout, süß aber salzig. Das habe ich auch probiert und das fand ich auch richtig, richtig lecker. Reinhold konnte auch, oder wir beide, konnten auch wieder einen tollen Preis, also neben dem Pokal, dem goldenen Reinhold-Pokal, auch einen tollen Preis, denn unsere Freunde von Block Bräu hier aus Hamburg bringen jetzt demnächst einen Eisbock in der 0,75-Liter-Flasche raus. Und nachdem Thomas Hund schon zwei Tage durch die Hobbybrau-Vorrunden-Verkostung musste, haben wir ihm dann auch die Chance genutzt und haben direkt noch so eine Flasche abgequatscht. Also Piet Bräu kriegt jetzt demnächst dann auch noch, wenn der abgefüllt ist, 0,75 Liter schön in der Champagnerflasche. Mal gucken, ob wir das noch wachsen. Block Bräu Eisbock, also ich glaube, das wird ein sehr lecker, toller Preis und lohnt sich also auch immer, wenn man mal ein starkes Bierchen noch mit dabei hat. Mutig auch bei dem Wetter, muss man sagen. Also letztes Jahr 36 Grad, dieses Jahr 28 Grad. Mal gucken, was uns nächstes Jahr erwartet. Aber ja, macht Spaß. Also starke Biere, da gehört ja auch ein bisschen was zu. 

Paul Sehr, sehr cool. Also ja, Flo, du bist ja auch so ein Kandidat, der vielleicht dann doch mal ein stärkeres mitbringt. Vorletztes Jahr, nee, holzfassgereift dabei. Vielleicht probierst du es ja auch mal mit dem goldenen Reinhold. 

Dennis Ich habe gerade Reinhold geschrieben. Ich habe mir einen Link geschickt zum Abstimmen. Also, wenn ihr den Podcast hört, könnt ihr leider keine oder Abstimmen, was heißt Abstimmen? Man kann aktuell Bierstile vorschlagen, die dann es in die Abstimmungsrunde schaffen, als vorgeschlagen zu werden für die nächste Hobbybraumeisterschaft. Und Jens sagt ja vorhin, Barleywine ist momentan vorne mit dabei. Da habe ich das gerade Reinhold geschrieben und Reinhold so, oh geil, dann kann man mit einem Bier ja theoretisch drei Preise gewinnen, weil du kannst den Jurypreis gewinnen, du kannst den Barleywine als Kreativpreis dann vielleicht auch noch gewinnen und du kannst noch den goldenen Reinhold holen. Also es hat noch nie einer das Triple geholt. Also Barleywine hätte ich nichts gegen. Ich habe für Black IPA übrigens abgestimmt.  

Ich habe Black IPA eingereicht. Das hat die letzten Jahre, glaube ich, immer Zweiter oder Dritter gemacht. Also ich habe immer die Hoffnung drauf, dass wir irgendwann mal Black IPA kriegen. 

Verkostung NEIPA Testsude Störtebeker 

Paul Nicht schlecht. Und wenn ich so ein bisschen auf die Uhr gucke, wir gehen mal weiter, würde ich sagen. 

Dennis Wird jetzt was getrunken? 

Paul Jetzt wird was getrunken, Aljoscha, weil der Jens hat, glaube ich, gerade ein bisschen Probleme mit Empfang, mit Storage und so weiter. Aber wir wollen jetzt mal uns auf das New England IPA konzentrieren, beziehungsweise auf das zukünftige vielleicht auch. Aufgrund des Erfolgs, wir haben es ja vorhin schon mal angerissen von Johannes‘ Rezept, von Johannes‘ Bier, was dann bei euch gebraut wurde, habt ihr euch ja entschieden, New England IPA dauerhaft mit ins Programm aufzunehmen. Aber so einfach macht ihr das ja nicht, so wie ihr euch kennt. Da steckt ja ein bisschen mehr dahinter. Vielleicht erzählt mal einfach der Community, die das noch nicht mitgekriegt haben, was ist das Besondere? Wie kommt das Ding auf den Markt und wie kann man vielleicht mitmachen? Und ich höre auch schon den einen oder anderen, der gerade schon zum Kühlschrank rennt, weil wir wollen uns jetzt auch gleich ein paar Biere aufmachen. 

Aljosha Genau. Johannes hat es ja vorhin schon mal gesagt, dass der Hopfeneinsatz, den er hatte, enorm war. Und das ist, glaube ich, für eine Brauerei in unserer Größe schon außergewöhnlich war, so genau zu verwenden. Und wir dann überlegt haben, wie man neue Wege recht gehen kann, der Beteiligung, aber auch quasi der Produktentwicklung. Und dann hat Jens, der jetzt übrigens wieder dabei ist, hat Jens zusammen mit dem Einkauf sechs Hopfenpartner für uns angesprochen, wo wir unseren Hopfen regulär beziehen. Und sie darum gebeten, eigene Hopfenmischung für ein NEIPA vorzuschlagen. Diese sechs Ergebnisse werden wir gleich zum Teil verköstigen. Und es ist wirklich eine Bandbreite von US-Hopfen, zum Teil nur deutscher Hopfen. Also je nachdem, was die Hopfenhändler so vorgeschlagen haben und wie nach ihrer Meinung nach das IPA oder das NEIPA am besten schmecken würde. 

Jens Genau. Das ist ein ganz, ganz schönes Stichwort für euch alle draußen, die das Bier von Johannes kennen. Ist das jetzt eine recht schöne Sache, weil wir die Biere, die ihr verkostet, diese ganzen sechs Varianten, wie das unterschiedliche Hopfenpartner, die Biere ein Stück weit standardisiert haben, um sie zu vergleichen. Und ihr könnt sie auch mit Johannes Bier vergleichen, weil die Schüttung des Bieres, wenn wir mal mit Malz und Flocken, sage ich jetzt mal, Johannes anfangen, dann ist das ein Stück weit an Nein-Bier angelehnt. Wir haben es auch vom Alkoholgehalt letztendlich auf 6,8 diese Piloten. Dass man auch wirklich mal eine Flasche freien Bier daneben stellen kann und so ein bisschen vergleicht hat. Also das mal so ein bisschen vorweggesagt. Wir haben es ja, Flo und Paul, im Workshop auch gehabt. Ich glaube, für die Uhrzeit und mit der Fülle, da war durchaus der eine oder andere gefordert am Samstagmorgen. Das kann man sagen, schön gemacht. 

Dennis Na, wenn du da den Freitagabend 200 Hekto Herbstfestbier raushaust, Jens, da musst du dir aber auch mal die eigene Nase fassen. 

Paul Super. Und ich würde jetzt sagen, wir fangen jetzt einfach mal mit dem ersten Bier an, oder? Also der eine oder andere hat ja noch gar nichts. 

Dennis Ich habe alle sechs hier. 

Paul Flo, du hast ja wirklich jetzt durchgehalten, eine Stunde. 

Flo Das siehst du mal. Ich kann, wenn ich will. 

Paul Wir fangen an mit dem New England IPA Nummer 1 mit dem Hopfenpartner BartHaas. Und Flo, wir können ja jetzt auch schon mal sagen, das ist ja in Stein gemeißelt, wer Lust hat, diese sechs IPA, diese sechs New England IPA zu bestellen. Die sind aktuell im Shop erhältlich. Und mit unserem Code, wie heißt der jetzt, Flo? Jens, weißt du? Ich weiß es gar nicht. 

Dennis Mit dem Code STOERTEBEKER5 kriegt ihr auch 5% auf alles, nicht nur auf diese Box. Also da könnt ihr schwer shoppen, außer Whisky und Aboartikel. Und da, ja, wenn ihr Lust habt, und bitte gibt auf gar keinen Fall STOERTEBEKER10, 50 oder gar STOERTEBEKER 100 ein. Das ist ausdrücklich verboten. Es ist nur STOERTEBEKER 5 erlaubt. 

Paul Die gibt es zwar auch. 

Dennis Die waren aber nur bis zum 1. Oktober gültig. Ich könnte mir vorstellen, hier im Episodentext ist es noch mal ausgeschrieben. 

Paul Wir packen das auf jeden Fall in die Shownotes, Flo. Genau, Flo hat das auf der To-Do-Liste. 

Flo Aber selbstverständlich, wie immer.  

Dennis Sogar eins gefällt mir richtig gut. 

Paul Ja, also man kann ja sagen, ganz kurz, dass wir das ja schon mal am Samstagmorgenvormittag im Rahmen unseres Workshops verkostet haben. In rauen Mengen. In rauen Mengen, nein. Also Flo und ich haben uns jedenfalls zurückgehalten. Wir mussten ja auch noch ein bisschen was erzählen. Aber ich merke jetzt schon bei dem ersten hier, dass sich das ein bisschen verändert hat in der Zeit, finde ich. So, wenn ich mich nur dran erinnere. Flo nickt, glaube ich, auch so ein bisschen. Genau, das nur dazu. Wir haben die schon mal getrunken und wir testen uns jetzt noch mal durch. 

Dennis Es gab ja auch nochmal einen Workshop am Samstagnachmittag. Also nicht nur die Hobbybrauer konnten verkosten. Wenn jetzt der eine oder andere sagt, ich kann gar nicht brauen, ich höre bei dem Podcast gerne und Hobbybraumeisterschaft, ist es trotzdem was für mich, aber selbstverständlich. Also wir brauchen ja auch immer Publikum, nicht nur für den Publikumspreis. Und auch da hat der Jens sich natürlich im Vorhinein Gedanken gemacht und hat gesagt, pass auf, Dennis, würdest du nicht nachmittags einmal noch zwei Workshops machen? Eben zu den New England IPAs, wo eben dann jeder auch die Möglichkeit hat, die zu probieren. Und ich kann schon sagen, also durch die Bank kam das alles sehr, sehr gut an. Es gab einen Favoriten jeweils, den gleichen Favoriten in beiden Workshops. Da kommen wir dann vielleicht im Nachgang zu. Aber ich finde auch, das hat sich auch schon mal ein bisschen, also ich finde es jetzt sogar besser. Also die Eins hatte ich nicht schlecht in Erinnerung, aber die Eins finde ich jetzt sogar nochmal besser als vor, wann war es jetzt? 

Paul Zwei Wochen? Krass, ja. Also ich hatte es auch anders in Erinnerung. Ich finde es viel weicher, die Bittere besser eingebunden. Johannes? Johannes muss gehen, wir verabschieden Johannes. Vielen Dank, dass du dabei warst. Ich kann mir die Verkostung heute leider nicht erlauben. 

Johannes Ich muss weiter. Aber ich wünsche euch viel Spaß und lasst es euch schmecken auf jeden Fall. Schön, hier gewesen zu sein. 

Flo Danke dir. Danke. 

Paul Mach’s gut, ciao. Sehr cool. Kann man mehrfach abstimmen oder ist das irgendwie ausgeschlossen? 

Dennis Hallo, hallo, hallo. 

Paul Natürlich nicht. Nein, okay. Nein, es hätte ja sein, nein, nein. Ihr denkt ja schon wieder Schlechtes von mir. Ich meine ja eher, dass wenn ich das zur Meisterschaft abgestimmt habe und dann jetzt denke, zwei Wochen später, uh, das andere hat sich aber doch irgendwie besser gemacht. Das ist doch mein Favorit. 

Dennis Paul, stell dir mal vor, du kommst jetzt noch zu unseren Tap Takeovers. Wir gehen ja damit auch auf Touren. Also wenn jetzt einer sagt, das Paket bestelle ich mir nach Hause. 

Aber dann sagt man so vielleicht 18.10. Köln oder 19.10. Stuttgart oder 25.10. Ich möchte mit dem Dennis zusammen in seinen Geburtstag in Berlin bei BRLO in Charlottenburg reinfeiern. Ja, selbstverständlich, dann habt ihr auch die offizielle Erlaubnis mehrfach abzustimmen. Aber jetzt nicht einfach nur, weil eure Tante bei Barth Haas oder bei Yakima Chief arbeitet, irgendwie jeden Tag den QR-Code scannen. Jens hat da ein ganz feines Auge für, auch bei der Hobbybrauer-Meisterschaft, ganz häufig, dass dann mal. 

Paul Definitiv, wegen dem gewinnt das Cream Ale ja nie. So ein Bierstil, ein paar Stimmen rausgefiltert wurden mit auffälligen IP-Adressen. Ja, okay. Wenn man den QR-Code mal scannt, da geht es vor allen Dingen um die Hopfenaromatik. Und es ist auf jeden Fall noch mal gut, dass man quasi den Rahmen so ein bisschen absteckt für das Projekt. Aber an sich kann man auf jeden Fall mal sagen, ich glaube, ich kann mich auf jeden Fall an nichts Vergleichbares erinnern. Und das Feedback am Freitag beziehungsweise am Samstag war schon so grandios, dass man da dabei sein kann, dass man das ausprobieren kann. Ist richtig cool, eine richtig coole Idee. Habt ihr da gehabt, auf jeden Fall. Und damit alle das gleiche Bier im Glas haben, ich habe mir Glas, die Nummer zwei aufgemacht. Ich glaube, der Dennis auch. Nicht, dass jemand hinterherhinkt, der Flo heißt. 

Flo Ich habe mir auch das Zweite. 

Paul Ah, sehr gut. Dann hast du das heimlich. 

Flo Aber noch einen Satz, um Bier eins abzuschließen. So die Hopfengaben im Kaltbereich, vor allem für die ganzen Hobbybrauer, die bei uns zuhören, ist das, denke ich, ganz interessant. In Bier Nummer eins war Galaxy, Vic Secret und Citra im Kaltbereich unterwegs.  

Und ich denke, wenn ihr das dann alle zu Hause probiert, werdet ihr die eine oder andere Hopfenaromatik wiedererkennen. Und ich muss zustimmen, ich finde auch, Bier Nummer eins mit der Hopfenkombi der Ausgewählten von Barthas, dass sich das gegenüber, vor ein paar Wochen, wo wir es in Stralsund getrunken haben, noch mal entwickelt hat. Und mir auch heute insgesamt, sowohl was die Aromakqualität angeht, als auch schon, wie erwähnt, die Bitterqualität mir heute wesentlich mehr zugesagt hat, muss ich sagen, als vor zwei, drei Wochen. 

Dennis Bei der Hobbybraumeisterschaft war es mega frisch. Montags war das abgefüllt bei Berlo und samstags war die Hobbybraumeisterschaft. 

Paul Aber Flo, ich habe es auch in unserem Workshop gesagt, keine Ahnung, wie es dir da geht, aber ich mache es so. New England IPA, dem gebe ich so drei, vier Wochen, bevor ich das ausschenke. Also direkt aus dem Tank und drunter legen und was weiß ich was, aber ich finde es wird einfach viel runder, der Hot Burn geht ein bisschen zurück, die Bittere passt sich an, es gibt ein besseres Mundgefühl, wenn du dem Bier, auch wenn es natürlich ein frische, wirklich ein krasses frische Produkt ist, noch mal so einen Monat Reifezeit gibst. 

Aljoscha Paul, dann möchte ich aber kurz einhalten, das letztes Jahr bei der Hobby Brauerei, als das Schaffte in der Jury-Verkostung auch Thema war, dass gesagt wurde, oh und jetzt habt ihr die Biere erst zwei Wochen später verkostet, wie konntet ihr nur, und wir haben eigentlich die Erfahrung gemacht, dass die Biere, die später dran waren, nicht schlechter geworden sind, sondern die, die es irgendwie zwei Tage früher eingeschickt haben, dann haben wir es verkostet, die einfach wirklich gekratzt haben, und das war letztes Jahr wirklich ein Trugschluss von relativ vielen Teilnehmern, die gesagt haben, oh, hättet ihr mal gesagt, dann hätten wir das an dem Tag selber erst angeliefert, wenn ihr es verkostet habt. 

Paul Von daher auf jeden Fall sehr guter Hinweis. Ja, definitiv. Flo, Bier 2, was sagst du?  

Also, was soll man dazu sagen, Hopfenpartner sind in dem Fall Hopsteiner, die haben wir jetzt quasi im Glas. 

Flo Grundsätzlich, oder meine Erinnerungen sind zu verschwommen, würde ich dem Bier auch unterstellen, dass ich es heute besser finde, wie am Samstagmorgen in Stralsund vor ein paar Wochen, ich finde es auch runder, unterscheidet sich deutlich vom ersten, vom Fruchtkorb, das erste ging für mich viel stärker in die orangige, zestige Richtung, hat mich sogar ein bisschen an Elvis-Juice erinnert, wenn ich ehrlich bin, das erste, also ein bisschen von der Aromatik, und das hier hat einen anderen, tropischeren Fruchtkorb, hängt vielleicht auch damit zusammen, dass hier Hopsteiner einen ziemlich brandneuen Hopfen mit dem Alora einsetzt, ich glaube für Hobbybrauer ist der noch gar nicht zu bekommen, um da die Käppe zu unserem Vortrag zu schlagen, Paul, der soll ziemlich reich an 3-MH-Thiol-Vorstufen sein, und Solero ist da auch noch verbaut, das ist auch ein sehr beliebter Hopsteiner-Hopfen in der Hobbybrauer-Szene, ich habe selbst noch nicht damit gebraut, aber auf jeden Fall, vom ersten Eindruck, die Nase gefällt mir richtig gut von dem zweiten. 

Dennis War beim Tap-Take-Over zum Beispiel, der erste Tap-Take-Over war ja den Freitag nach der Hobbybrauermeisterschaft, hier bei uns in Hamburg, in der Craft Beer Bar, und da war die zwei mein Favorit, das erste war mehr so orangig, mandarinig vielleicht, und jetzt sind wir hier so ein bisschen Citrus, aber auch tropisch unterwegs, also wer sich vielleicht Sorgen gemacht hat und sagt, 6 NEIPAs, wie unterschiedlich werden sie wohl schmecken, das eine ist Mosaik, Citra, Sabro, das andere ist Sabro, Citra, Mosaik und so weiter, das ist bei allen sechs nicht der Fall, also und ich glaube, Paul und Flo würden euch das auch sagen, wenn es so wäre, also die sind alle sechs unterschiedlich, und ich habe mir jetzt gerade schon mal die drei aufgerissen, sehr gut, auch da wieder, besser als ich es in Erinnerung habe. 

Paul Ja, also man merkt es, Flo, es zieht sich durch, ja wirklich, mir geht es auch so, und das bestätigt auch das, was ich so in meinem Kellerchen da immer anrühre, es ist, es bringt einfach was, es bringt jedem Bier grundsätzlich eine Reifephase, was auch in dem New England IPA, und das kann ich hier auch wieder bestätigen, wir wollen es ja gar nicht so ganz genau sagen, wie wir das alles genau finden, weil ihr sollt ja auch selber da draußen abstimmen, aber ja, definitiv, hat sich verbessert, ich finde es besser, zwei Wochen, und das ist schon, vielleicht auch für die, die New England IPA brauen zu Hause, gebt dem Bier manchmal einfach mal ein bisschen Zeit, auch in dem New England IPA, und das kann sich auf jeden Fall nochmal einfach ein bisschen harmonischer darstellen, und jetzt haben wir Bier drei im Glas. 

Dennis Genau, die Nummer drei von IGN, und, mal kurz parallel gucken, was mir aufgefallen ist, könnt ihr gleich mal sagen, ob ihr überrascht wart, dass tatsächlich nirgendwo dieser berühmte Mosaik-Hopfen drin ist, oder auch kein Sabro, Talus und so weiter, Sachen, die ich auf jeden Fall erwartet hätte, wir haben Citra relativ häufig drin, aber auch den Tango-Hopfen, ich glaube in vier von sechs Bieren ist Tango-Hopfen drin, das erste Mal getrunken hier in Hamburg vor zwei Jahren bei der Hamburg Beer Week, da war das offizielle Festivalbier da mit, und ich glaube, das war tatsächlich so das erste Bier, was es mit Tango-Hopfen gab, ich erinnere mich immer so an aufgelöste Multivitamin-Tabletten, diese kleinen Röhrchen, die man in der Apotheke kaufen kann oder so, und wie wird das bei euch beiden, Paul und Flo, wart ihr überrascht, dass nirgendwo Mosaik, Sabro und so weiter drin sind? 

Paul Absolut, das ist, glaube ich, das erste, was wir gesagt haben, als wir die Folien vom Jens bekommen haben, wir hätten da was ganz anderes erwartet, und umso gespannter waren wir dann auf den Samstag, als wir es dann mal verkosten konnten, weil wir haben gesagt, also die sichere Bank hat vielleicht, ein Hopfenhersteller hat das vielleicht gemacht, kommen wir später zu, aber die anderen, wirklich, so dass wir überrascht waren, oder Flo? 

Flo Ja, also ich fand es auch, viele neue Hopfen-Sorten am Start, auch der eine oder andere, dass er so viele deutsche Hopfen-Sorten mit an den Start gebracht hat, ich meine, im Bier Nummer drei, was wir jetzt gerade im Glas haben, ist auch Mandarina Bavaria zweimal verbraut, und im Kaltbereich dann auch noch Callista, und eben, wie es der Dennis gesagt hat, der Tango, also das könnte man schon als German New England IPA fast bezeichnen, wenn nicht noch ein bisschen Citra mit reingewandert wäre, also ja, ich war auch an der einen oder anderen Stelle überrascht, und muss auch bei Bier Nummer drei sagen, das zieht sich leider durch, wir wiederholen uns, auch dieses gefällt mir heute besser, wie vor ein paar Wochen, hier fällt mir es ganz besonders auf, da war die Bittere, das hat man richtig gemerkt, da war das Bier noch zu frisch, die ist jetzt auch prägnanter als in den ersten beiden, aber viel schöner, wie vor ein paar Wochen, und jetzt auch passender, vielleicht eher ein New England IPA klassischer Natur dadurch, und nicht so dieses pure Juiciness, saftig, wie es heute viele machen, am besten noch mit niedrigem CO2-Level, das ist halt eher, ja, von dem Bittereindruck eher in Richtung Hattie Topper anzusiedeln, aber gefällt mir. 

Paul Ja, also ich habe es auch gerade mal, ich weiß, wir sollen nicht so auf das Mundgefühl achten, aber ich finde es trotzdem immer interessant, wie die unterschiedlichen Hopfenkombinationen das auch verändern können, ich habe es mal mit Bier eins, was ich noch hier parallel eingeschenkt habe, quer verkostet, und Bier eins bringt das, was du sagst, Flo, dieses typischere New England stylische, mit rein so ein bisschen weicheres Mundgefühl, bisschen abgerundeter, was die Bittere angeht, und das ist jetzt so ein bisschen, ja, nicht auf die Fresse, aber schon ein bisschen kantiger, ganz, ganz interessant, aber was alle bis jetzt wirklich gemeinsam haben, ist, dass die Bittere viel besser eingebunden ist, das war das, was am Samstagmorgen auf jeden Fall oft, ja, ich will nicht sagen bemängelt, aber was auf jeden Fall festgestellt wurde, dass die Bittere noch so ein bisschen kantig war, und auch hier, wo sie ja, wo sie schon wahrnehmbar ist, finde ich sie nicht zu übertrieben, nicht zu störend, also sehr, sehr interessant auf jeden Fall. 

Flo Definitiv, ja. 

Dennis Jens, wir haben gerade über die Nummer drei, IGN, gesprochen, und haben auch da festgestellt, dass auch da mittlerweile die Hopfenbittere, die von einigen dann am Samstagvormittag auf der Hobbybaumeisterschaft doch noch als etwas für ein New England IPA sehr dominant beschrieben wurde, dass auch die jetzt mittlerweile noch stärker ist als bei den ersten beiden, aber mittlerweile auch da im NEIPA-Bereich angekommen ist. 

Jens Ja, also das ist super spannend, und da kann man natürlich jeden, bestellt euch am besten drei von den Verkostungspaketen, dass ihr die nächsten Wochen noch mal reinschmecken könnt, Rabattkurs gibt es ja, nee, Scherz beiseite, also von meiner Seite, dieses Thema NEIPA entwickelt sich, ich fand es immer schön, wie Johannes gesagt hat, also ich habe jetzt von meinen 40, respektive dann 20 Kisten, die er eben geschildert hat, das Bier immer so ein bisschen entlang seines Lebenszykluses oder Alterungszykluses verkostet, und wie sie Frucht entwickelt hat, und ich bereite diese Biere, die sechs, bin sie im kleinen Maßstab hergestellt, heißt also, die Biere sind nicht kurzzeiterhitzt, respektive die Hefeenzyme arbeiten noch weiter, auch in der Flasche. Ich finde es ultra spannend, ich denke mal, wenn man sich jetzt innerhalb der nächsten, ja guten vier bis sechs Wochen dann verkostet für das Voting, dann haben auch alle die gleichen Chancen, aber nichtsdestotrotz darüber hinaus, wenn man jetzt mal auf das Etikett schaut, zwölfte, achte, 25 steht drauf, bei der ersten Hälfte. 

Paul Während wir uns jetzt Bier 4 gleich einschenken oder schon eingeschränkt haben, vielleicht, Jens, darf man sagen, wo ihr das habt brauen lassen oder mit wem zusammen ihr das umgesetzt habt? 

Dennis Beim Florian Erdel 

Paul Das müsste ich aber, also Florian Erdel, das du mir geheim gehalten hättest. 

Flo Ja, Paul, ich habe immer wieder einen Überraschung parat für dich. 

Paul Wir schreiben jeden Tag und das erwähnst du nicht mal. 

Dennis Da ist noch das von Johannes mit dran. 

Jens Dafür sind wir nach Berlin gegangen, ins Kürzentrum, nach Spandau, das haben wir dort gemacht und beide ein oder andere von euch aus Ausbuchkontakt können wir gerne vermitteln, habt irgendwo 15, 20, könnt ihr eure Ideen verwirklichen, müsst aber am Ende dafür zahlen. 

Paul Bier 4, ich bin jetzt gerade so ein bisschen buff auch wieder. Das war das Bier, wo ich am nervösesten fast schon war, gedacht habe, als ich das Hopfungsschema gesehen habe, kann das überhaupt ein New England IPA ergeben? Flo, du spickst glaube ich gerade nebenbei und kannst das gleich nochmal zusammenfassen, was da reingewandert ist. 

Wir sind jetzt mit Spalterhopfen Bier 4 im Glas dabei und ja, auch das Bier, tatsächlich, es ist ein bisschen, ich finde es ein Ticken grüner, ein bisschen grasiger vielleicht als die anderen, aber durchaus interessante Hopfenkombination, die sich da entwickelt hat. Also wirklich und auch das, es ist jetzt vom Mundgefühl, was mir am besten gefallen hat, war Bier 1, absolut gleichauf damit, ganz toll geworden mittlerweile. Da war ich gar nicht so begeistert, das weiß ich noch am Samstagmorgen, muss ich zugeben. Flo, vielleicht kannst du kurz auch deine Eindrücke und die Hopfen nochmal nennen. 

Flo Also zunächst geht es mir ähnlich wie dir, ich war auch, also ich habe extra gerade nur mal auf die Flasche geguckt, ob ich das richtige Bier erwischt habe, weil ich hatte das auch, also war mein Schlusslicht am Samstag. Teaser ist es heute definitiv nicht. Von der Aromatik finde ich es spannenderweise, was damals vor ein paar Wochen nicht so war, relativ ähnlich zu dem Vorgängerbier, was auch nicht verwunderlich ist, wenn man rein auf die Hopfenkombi schaut, weil hier ist ausschließlich mit deutschen Hopfen gearbeitet worden und ich hatte es ja bei den Vorgängerbieren auch schon gesagt und hier ist auch erneut Tango im Spiel, Mandarina Bavaria, Calista, zusätzlich noch Ariana auf der Kaltseite, also gibt es ein paar Parallelen, deswegen wahrscheinlich auch gewisse Ähnlichkeiten natürlich in der Sensorik und ansonsten noch weitere deutsche, also Spalt Spalter ist da noch drin, im Whirlpool, Hallertauer Gold, also wirklich durchgehend unterschiedlichste deutsche Hopfen und sowas dann als New England IPA Hopfenschema zu versuchen, finde ich super spannend und ich bin sehr froh, dass wir diese Bandbreite hier haben und das braucht sich nicht zu verstecken, also jetzt mit dieser Reifezeit, ich finde das hat was. 

Dennis Als ich das das erste Mal probiert habe, war das noch so ein bisschen wie so zwei Schichten übereinander, man hat so die Grundbittere und dann kam irgendwie, das fühlt sich so ein bisschen aufgesetzt, kam dann oben drauf die Kalthopfung und mittlerweile ist das wie so ein Marshmallow auf so einer Schokolade und jetzt holt ihr einen Bunsenbrenner raus und das verschmilzt so ineinander, also auch dieses Bier, könnt ihr auch verraten, war auch mein wenigster Favorit, aber auch jetzt mittlerweile, du merkst eben jetzt ist mittlerweile diese schöne Grundbittere ist da, dezent und dann fließt von oben so diese, was ich vorhin sagte, so diese Multivitamin Brausetablette mit dem Tango Hopfen und sowas da rein, also richtig schön, also ich habe gerade auch rein nochmal geschrieben, die Biere sind alle besser geworden, manche sogar deutlich besser geworden nochmal, also ich habe jetzt schon ein bisschen Sorge, im positiven Sinne, in den nächsten Wochen die ja noch ein paar Mal trinken zu dürfen und da bin ich gespannt, wie sich das entwickelt dann noch. 

Paul Absolut, also haut mich auch gerade um, muss ich sagen, gerade wenn ich mir die, Flo hat sie ja jetzt gerade noch mal erwähnt, wenn ich mir die Hopfen angucke, tolles Bier, tolles Bier, wirklich. Jens, mach’s gut, schön, dass du dabei warst. Ciao Jens, cheers. So und während wir jetzt Bier 5 aufmachen, übrigens mit Hopfenpartner Yakima Chief, wo man natürlich auch viel erwartet, das darf man glaube ich auch, aber nochmal ganz kurz, die Hopfenkombinationen, die zum Teil in den Bieren drin sind, für andere Stile umgemünzt, sind sehr, sehr interessant, also auch das Thema West Coast IPA, East Coast IPA ist da oft gefallen, wo das durchaus passt, was man überhaupt nicht auf dem Schirm hat als Kombination oder eben in der untergärigen Ecke, ganz, ganz interessant, glaube ich, also da kann man ein bisschen was mitnehmen. 

Flo Definitiv, ja, wird man nicht immer durch die Box. 

Paul Ach, das definitiv nicht und jetzt haben wir Bier 5 im Glas, was sagt ihr? 

Dennis War der Favorit in den beiden Workshops, also unabhängig voneinander, im ersten und im zweiten und war glaube ich auch, oder ist glaube ich auch aktuell auf Untappd der noch bestbewertetste, also je nachdem, wann ihr die Folge jetzt hört, schaut nochmal rein, wie gesagt, die Biere verändern sich, ich habe vorhin einmal geguckt, waren irgendwie knapp 90 bis 100 Wertungen bei Untappd, also je nachdem, wann ihr das jetzt hört, kann es natürlich auch sein, dass jetzt hier die Nummer 2 oder die 4, wo wir gerade sagten, so wow, also das ist tatsächlich, Aljoscha macht immer so schöne Animationen auch für die Störtebeker Live Abenteuerreise, wenn es so Abstimmungen gibt, die Balken, der, ja, Aljoscha ist ein Zauberer. 

Paul Das ist ein Tausendsassa, sagst du, Wahnsinn. 

Dennis Dann rasen die Balken so nach vorne und nach hinten und dann weiß man gar nicht, was ist denn jetzt vorne und ähnlich sowas könnte ich mir auch hier auch vorstellen, bis zum 1. November, der Jens hat es ja richtig gesagt, bis zum 1. November kann man abstimmen und ich weiß nicht, wie weit das dann nochmal Einfluss hat, aber eigentlich muss man an Halloween auch nochmal einen Sechserträger aufmachen und nochmal final dann eben, weil du Paul ja vorhin fragst, darf man mehrmals abstimmen? Klar, wenn man sich mehrmals trinkt und man sagt, pass auf, ich probiere die jetzt mal alle zwei Wochen, klar, und dann am 31.10. nochmal das finale Voting quasi reinhauen. 

Paul Flo, ich würde mal was ganz Provokatives sagen, also bisher haben sich vier Biere verbessert, hier würde ich sagen, das Bier hat sich, ich finde es immer noch gut, aber es hat sich tatsächlich aus meiner Sicht jetzt so ein bisschen, ja, nicht verschlechtert, aber es ist irgendwie stehen geblieben. Mir fehlt ein bisschen der Bums, den ich in Erinnerung hatte, dass es damals, also vor zwei Wochen am Samstag hatte, was die Hopfenaromatik angeht, und das ist ja auch genau das, was wir so ein bisschen gefragt haben, die Intensität der Hopfenaromatik, würde ich jetzt hier, ja, vielleicht haben die anderen aufgeholt, vielleicht liegt es daran, aber hier muss ich sagen, gut, aber nicht mit so einem großen Abstand, wie es mal vor zwei Wochen war. 

Flo So würde ich es auch beschreiben, also der Abstand ist geschmolzen, das eine oder andere, oder vieles, viele kämpfen da jetzt auf einer ähnlichen Position, was das Ganze ja auch dann, denke ich, für alle da draußen, wenn sie das probieren, spannender macht, was das Bier eben im Vergleich zu den anderen nicht hat, es ist halt wirklich auf dieser feinen Fruchtaromatikseite, die Bitterkomplexität ist relativ einfach gehalten, im Vergleich zu den anderen Bieren. 

Dennis Wir haben Idaho7, wir haben Citra, wir haben HBC 586 und wir haben Simcoe, also ich glaube, Paul oder Flo, einer von euch meinte vorhin, eine Firma hat relativ sicher gespielt, das könnte hier gewesen sein. 

Flo Ich glaube, mit dem Idaho 7 und gerade auf der heißen Seite, Whirlpool, da kann es nichts falsch machen. Ich meine, Yakima hat ja auch, das sind wir hier am Podcast schon oft genug drauf eingegangen, das sind wir in unserem NEIPA-Workshop bei der Deutschen Meisterschaft der Hobbybrauer drauf eingegangen, die haben ihre Survivable-Studie und da ist da unter anderem ein Ergebnis, dass gerade so ein Hopfen wie der Idaho 7, wenn du den auf der heißen Seite als Aromagabe, also sprich in dem Fall als Whirlpool einsetzt, dann kann der Hopfen von der Aromatik, die er ins Bier bringt, mithalten, wie andere Biere das nur durch ein kaltes Dry-Hopping erreichen können. Von daher, ja, die haben da auf die sichere Karte gespielt, beziehungsweise eben ihre Studie hier angewendet und von daher war es auch keine Überraschung, dass dieses Bier, was die Fruchtkorb-Komplexität zu bieten hat, wahrscheinlich ganz vorne mitspielt und das hat es heute definitiv auch, aber das Feld ist jetzt spannender. 

Aljoscha Ich habe auch gerade bei Untappd reingeguckt und es nähert sich alles an. Also das, was jetzt gerade in der letzten halben, dreiviertel Stunde besprochen wurde, auch das spiegelt sich da wieder. Also es war am Anfang, es ist ja immer schief durch die Decke gegangen und es ist enger geworden. Also nicht nur eure Meinung, sondern es ist auch die Meinung der Leute draußen, bestätigt das. 

Paul Sehr cool. Sogenannte Cheater-Hopfen, hast du da ja beschrieben, mit Idaho 7. So haben wir es quasi auch in unserem Workshop genannt. Und was ich natürlich cool finde, Bier 5, bevor wir jetzt gleich zum letzten kommen, dass die ihre eigene Studie auch selber anwenden, sieht man ja anhand dieses Hopfen-Schemas. Und umso cooler ist es ja, dass sie das zur Verfügung stellen für alle. Also dass jeder quasi da reingucken kann und sich diese Abkürzung nehmen kann, um dann eine schöne Hopfen-Kombination zu finden. Das ist natürlich echt cool. Aber kommen wir… 

Dennis Lass mich nur kurz eine Sache sagen, bevor wir zu Bier 6 kommen. Weil ja immer Pilotsude, Testsude. Wir gucken mal hier durchs Schlüsselloch oder wir lassen die Leute mal durchs Schlüsselloch gucken. Was ich bei den Verkosten immer den Leuten erkläre. Ich sage so, denkt aber jetzt nicht nur, weil es Pilot- oder Testsude sind. Das haben irgendwie die Azubis oder die Praktikanten gemacht. Das ist natürlich auch für die Hopfenhersteller, das ist ein dicker Fisch. Nicht nur vom Prestige her, sondern auch einfach vom schieren Absatz her. Also stellt euch vor, was wir davon 2025 hier gemeinsam trinken werden, schon in der Runde. Und dann hören da draußen noch ein, zwei durstige Leute zu. Also da haben bei den einzelnen Hopfenhändlern, bei den Hopfen-Experten, da hat die Chefetage dran gesessen. Also da hat man nicht mal eben so, irgendwer hat da mal kurz in der Bahn, in der U-Bahn ein Rezept runtergeschrieben und das durchgeschickt. Sondern das ging wirklich bei allen bis ganz nach oben. Die wollen alle auch diesen Auftrag haben mit x-tausend Hektolitern garantiertem Absatz. Das ist wahrscheinlich noch wachsend über die nächsten Jahre. Es ist garantiert dein Rezept, es sind garantiert deine Hopfen. Deswegen musste ich vorhin einmal kurz lächeln, wo du gesagt hast, das darf man mehrmals abstimmen. Ich habe nämlich schon zu Jens gesagt, wir müssen ein bisschen aufpassen, dass nicht die einzelnen Hopfenhändler hier auch irgendwie in einem firmeninternen Newsletter rumschicken und sagen so, übrigens stimmt doch mal immer alle hier für unser Bier ab. Das ist für uns auf die nächsten zehn Jahre eine Milliarde Euro, die wir da Umsatz machen oder so. 

Aljoscha Damit hast du jetzt aber eine Vorlage gemacht an alle Leute. 

Paul Ich glaube, die Idee hatten sie schon früher. Da müssen wir natürlich gucken, aber da müssen natürlich alle durstigen Biertrinker irgendwie versuchen, dann die Waage zu halten da draußen. Deswegen probiert euch da auf jeden Fall ein. Also schlecht war, das müssen wir auch sagen, schlecht war bisher noch kein Absolut, absolut. So und jetzt muss ich noch mal kurz nachgucken. Bier 6 ist mit Hopfen oder mit Hopfungsschema von BayWa gebraut.  

Und Flo, ich habe tatsächlich, weil du vorhin gesagt hast, verschwommen. Ich habe keine richtige Erinnerung mehr, wie ich Bier 6 fand an dem Samstag, muss ich ganz ehrlich zugeben. Hast du das noch auf dem Schirm? 

Flo Ja, so ein bisschen.  

Paul Der vergisst ja auch nichts. Ich bin ein Elefant. 

Flo In allen Dimensionen. 

Paul Das habe ich auch schon gemerkt. 

Flo Also ja, ich habe es in Erinnerung, aber es war jetzt nicht auf dem Treppchen bei mir. Das hat es nicht geschafft. Aber auch hier muss ich sagen, das hat auch noch mal einen Sprung gemacht. Aber insgesamt wird es bei mir heute eher, sage ich mal, die hinteren Plätze belegen. Also weil die anderen einfach stärker zugelegt haben, so würde ich es formulieren. Von der Hopfenaromatik ist es vergleichbar wie zwei andere, die wir jetzt schon im Glas hatten. Und auch wenn man wieder auf die Hopfen schielt, haben wir da Tango im Spiel, wir haben Cascade im Spiel. Ziemlich viel Tango in dem Fall. Wahrscheinlich auch da die Ähnlichkeit zu den anderen Bieren, die wir heute schon hatten. Auch spannende Hopfenkombi erneut, muss ich sagen. Das zieht sich so durch. Ich finde, es ist ein schönes Rundumpaket. Also super spannend für jeden Hobbybrauer, wie ihr es schon gesagt habt, dass man sich da auch für andere Bierstile, wenn man mal wieder einen Kessel anwirft, sicherlich was abgucken kann. Finde ich ziemlich cool. 

Paul Ja, so ging es mir jetzt ähnlich. Ich hatte es nicht mehr auf dem Schirm, aber ich muss sagen, ich finde es ein bisschen zu grüngrasig, nicht ganz so fruchtig. Und es hat für mich eine ganz dezente Säure, die ich jetzt nicht so passend finde in dem Fall. Trotzdem finde ich es auch vom Rest, von der Bittere, von der Gesamtaromatik relativ gelungen. Ich hatte es aber tatsächlich nicht mehr ganz so auf dem Schirm. Sehr, sehr spannend. Dennis, Aljosha trinkt es ja gerade aktuell nicht mit. Aber Dennis, vielleicht du noch mal kurz? 

Dennis In der Craft Beer Bar war meine Reihenfolge 2, 5, 6. Also Hoppsteiner, Yakima und dann BayWa. Und ich finde es jetzt auch richtig schön. Ich finde das, was du als Säure beschreibt, ich finde es ein bisschen, man hat so einen ananas-süßlichen, aber halt schon wie so eine Dosenananas, die halt auch immer so ein bisschen eine Säure mitbringt. Ich finde das gerade ganz spannend. Ich weiß gerade gar nicht, wo die Ananas daherkommt. Für mich ist es wirklich so süße Ananas. Und ich finde das auch wieder ein bisschen schade gerade. Wobei ich muss sagen, ich habe noch 10 Packungen, tatsächlich war heute kurz noch in Stralsund, um Aljosha zu besuchen. Und habe auch lustigerweise 10 Kartons von diesen NEIPA-Sachen noch aktuell unten im Auto. Eigentlich sind die hier für einen Kunden in Hamburg. Da muss man ja überlegen, ob da vielleicht morgen nicht nur 8 oder 9 ankommen. Das hätte ich tatsächlich nicht gedacht, dass es so viel Spaß macht, heute noch mal zum 3. Mal die Biere zu verkosten. Man sagt ja, 3. Mal, was soll ich getan haben. Aber es ist wieder komplett anders. Einmal auf der Hobbybraumeisterschaft aus diesen kleinen Plastikbechern. Und als Vortrag gehalten. Da hat man vielleicht auch nicht so ganz die Ruhe und Zeit, in der tiefsten Nuance reinzuriechen. Dann als Tap-Take-Over vom Fass, wo auch komplett Halligalli war. Und jetzt noch mal 2 Wochen später in Ruhe, aus dem Glas. Ich bin auf die Gefahr hin, dass ich mich wiederhole, sehr begeistert von den Bieren. Ein bisschen traurig, dass Aljosha sich dem heute hier so entzieht. 

Aljoscha Ich muss gerade sagen, ich habe eben gerade Elisa geschrieben. Wir haben die probiert, als Jens meinte, das Bier ist da. Als es gerade frisch aus dem Lager kam, die ersten 3. Die waren nur einen Tag alt. Und ich dachte, wo ist denn hier das NEIPA? Das ist ja gar nichts. Das ist ja nur Gras. Ich habe eben geschrieben, lass uns mal ein Paket holen. Ihr habt auf jeden Fall Lust gemacht. Wenn ich ihr zuhören würde, dann würde ich bestellen. 

Paul Dann würde ich bestellen. Und Störtebecker 5 einsetzen als Rabattcode. 

Dennis Das ist ja, was man sagt. Wenn einer sich ein Paket bestellt, bestellen sich alle noch ein Paket. 

Paul Du kannst mir ja hier holen. 

Aljoscha Das ist ja mein Vorteil. Ich kann ja endlos aus dem Reservoir schicken. 

Paul Viel leichter. Wie du gesagt hast, es hat richtig Spaß gemacht, da sich reinzuschmecken.  

Die Unterschiede und auch im Vergleich, was man noch im Kopf hat. Und auch das Feedback vom Publikum. Die waren sich auch schon ziemlich einig. Die Hobbybrauer unter sich sind da auch schon ehrlich. Was sich jetzt hier bei dem einen oder anderen Bier getan hat, war richtig interessant. Deswegen können wir nur empfehlen, holt euch mal so eine Box. Vielleicht auch noch ein paar andere Biere von Störtebe ker. 

Dennis Wenn ihr es im Onlineshop bestellt, nehmt auf jeden Fall auch was von dem Hobbybrausieger-Bier mit von dem NEIPA. 

Paul Und ich kann auf jeden Fall empfehlen, das Herbstfestbier. Also absoluter Knaller. Das geht rein wie nichts. Flo, wir kommen langsam zum Ende. Haben wir irgendwas vergessen? Ich habe dich gerade schon als Elefant bezeichnet. Jedenfalls, was dein Gedächtnis angeht. Müssen wir noch irgendwas raushauen? Oder haben wir irgendwas vergessen? 

Flo Ich glaube, für heute ist alles im Kasten. Wir packen euch alles Wichtige in die Shownotes zum Nachlesen. Vor allem auch den Rabattcode. Da kann da gar nichts schief gehen. Und ich glaube, es lohnt sich auch, bis die Folge rauskommt, sich zu beeilen. Weil ihr habt gehört, die endlosen Mengen gibt es nicht. Von daher seid da schnell, dass ihr das parallel zu der Folge am besten verkosten könnt. Und abstimmen nicht vergessen, dass wir bald in den Getränkeläden Deutschlands auch ein New England IPA am Start haben. Da freue ich mich eigentlich am allermeisten drauf. Und ich bin mir relativ sicher, aufbauend auf diesen Prototypen mit den unterschiedlichen Hopfenschemata, dass da am Ende wir in Zukunft ein schönes NEIPA im Getränkgeladen haben werden. So wie ich mir heute einen Atlantic Ale Kasten einlade, wird das ein oder andere Mal auch ein New England IPA Kasten sein. Da freue ich mich drauf. 

Paul Da freue ich mich auch drauf. Das stimmt, das haben wir so noch gar nicht gesagt. Und das ist das Coole, was in greifbarer Nähe ist. 

Dennis NEIPA wird endlich Kastenbier. 

Paul Ja, es wird endlich Kastenbier. Das war glaube ich am Freitagabend, als ich mit dem einen oder anderen besprochen habe, da habe ich gesagt, wenn ich dann irgendwie meinen Vater oder so das erste Mal sehe, der sich immer mal eine Kiste Atlantic Ale mitnimmt, wenn der dann auf einmal eine Kiste New England IPA einpackt, dann hat sich wirklich was getan. 

Dennis Die meisten von uns werden ja zu jung sein, um mich noch nicht zu lang genug in der Bierbranche zu erinnern, als damals eben das Atlantic Ale Deutschlands erstes Pale Ale war, was deutschlandweit in den Getränkemarkt gekommen ist. Da spricht man jetzt immer von, könnt ihr euch das vorstellen? Und ich glaube, wir sind kurz davor, nächstes Jahr eine ähnliche Revolution zu sehen. Wenn Störtebeker kann nämlich das erste New England IPA deutschlandweit dann eben in den Getränkemarkt bringen. Und ich glaube, da wird man noch drauf zurückblicken. Und ich glaube auch auf diese, wie es dann damals dazu gekommen ist, da werden wir hier in zehn Jahren nochmal zusammensitzen und sagen, wisst ihr noch, damals mit diesem Pilotsuden, das war eine ganz coole Sache. 

Paul Ich glaube auch. Und jetzt habt ihr noch die Möglichkeit, da mitzumachen. Also, ah ja, Aljoscha, ich wollte nicht reinquatschen. 

Aljoscha Was ich sehr schön fand, als es noch so eine Ankündigung gab bei Instagram, dass Felix von Orca Brau geschrieben hat, dass er es super feiert, dass wir diesen Stil einfach noch ein bisschen mehr in die Wasser tragen. Davon können wir ein Zugpferd dann für alle anderen Brauereien sein, die wir in die Wasser tragen. Ich denke, dass das für die ganze Bierbranche durchaus auch ein positives Thema sein wird. Und nicht nur das Nerd-Ding von Leuten, die 0,44-Dosen machen. 

Paul Ja, finde ich auch cool. Der Felix hat es auch wieder verstanden. Das ist kein Konkurrenzdenken, sondern er sieht es als Chance für seine eigene Brauerei. Und das ist ja auch genau richtig. Also genau so sollte man es, glaube ich, auch sehen. 

Dennis Störtebeker  Atlantic Ale hat ja auch nicht den Markt für Pale Ale in Deutschland kaputt gemacht, sondern hat den Markt für Pale Ale in Deutschland erweitert. 

Paul Genau, da kann man es sich eigentlich sehr schön abschauen. Aber es hat mich gefreut, dass ich das gelesen habe. Da dachte ich, ach Mensch, genau, der hat es verstanden. Der hat es verstanden, genau. Also in jeder Hinsicht für den Konsumenten, für die anderen kleineren Brauereien vielleicht absolut eine Möglichkeit, da in die Nische reinzustechen und auch ein Preis-Leistungs-Bierchen dann zu kriegen als Konsument, wo viel Hopfen reinwandert, wo viel Aroma drin ist, was absolut gut trinkbar ist. Und das dann regelmäßig kaufen zu können, umso schöner. Und damit, Dennis, Aljoscha, Flo, wir sind am Ende. Habt ihr noch irgendwas? Ansonsten würde ich sagen, mach mal langsam den Deckel drauf. 

Dennis Ich würde noch einmal ganz kurz natürlich auf meine Tour-Daten hier hinweisen. 

Paul Ja, absolut. Und sehr gern. 

Dennis Wir haben, wenn ihr das hier heute gehört, es ist ja Tag der Deutschen Einheit, wenn ihr zu den Ersten gehört. Ansonsten hört ihr es jetzt kurz danach. Am kommenden Mittwoch wäre es nämlich dann. Der 9. Oktober, da bin ich im Braustättchen hier am Fischmarkt in Hamburg. Eventuell schon ausverkauft, wenn ihr das hier hört, einfach mal vorbeikommen.  

Draußen vor der vor der Scheibe stehen im Zweifelsfall. Wetter soll schön werden, habe ich gehört. Auch da kriegt man im Zweifelsfall ein Bierchen. Ansonsten kommt ihr einfach vorbei am 11. Oktober in der Craft Beer Bar in Hannover oder am 18.10., ebenfalls ein Freitag, im Delirium Café in der Craft Bier Bar in Köln oder am Samstag, den 19. Oktober im Brauhaus zum Schwanen in Esslingen am Neckar bei Stuttgart. Wer da wohnt, der wird es wissen, wo es ist. Oder dann, vorhin schon gesagt, das ist der große Tournee Abschluss und wir feiern immer einen Geburtstag rein. Also jeder, der irgendwo in der Nähe sein kann. Freitag, der 25.10., BRLO, Charlottenburg. Und da wird dann unter anderem auch Michael Lembke dabei sein. Sein Assistent kann man so gar nicht sagen. Sein Braumeisterkollege, der Max, wird mit dabei sein. Also wenn ihr immer auch schon mal Fragen stellen wolltet, dann zu den Bieren. Die haben sie wirklich gebraut. Und wie gesagt, ich kann nicht nur Freibier ausgeben, aber die Chance, dass man da dann um 0 Uhr auch ein kostenloses Bier kriegt, ist, glaube ich, relativ hoch. Also Freitag, 25.10. Großer Abschluss unserer New England IPA Tournee. Freitag, 25.10. bei BRLO in Charlottenburg. Aljoscha, kommst du eigentlich?  

Aljoscha Ich habe mir das Ding eingetragen, dein Geburtstag als erstes und danach diese Veranstaltung. Man könnte mich ja zum Kreativbier befragen, was er davon hält, ob er sich freut, dieses Bier zu brauen und den Bogen noch mal zu schließen. 

Paul Stimmt, stimmt. 

Dennis Paul, Flo, ihr seid natürlich auch recht herzlich eingeladen. Für euch ist es ja ein bisschen weiter. Aber falls ihr da vorbeikommen möchtet, natürlich auch ihr recht herzlich eingeladen. 

Paul Ich trage mir das mal ein.  

Dennis Berlin immer eine Reise wert, sagt man.  

Paul Ja, ja, deswegen, absolut. Sehr schön. Ja, dann herzlichen Dank, dass ihr dabei wart. Aljoscha, Dennis, die anderen beiden, der Johannes und der Jens, den wir quasi schon Tschüss sagen mussten, war eine richtig coole Folge. Ging schnell rum. Holt euch auf jeden Fall das New England IPA Paket und vielleicht noch ein paar andere Biere im Shop. Und beim Checkout Störtebeker 5 eingeben. Spart noch mal ein paar Euro und genießt diese Biere. Stimmt ab und seid Teil dieses coolen Projekts. In diesem Sinne, gehabt euch wohl bis zur nächsten Folge und Tschüss. 

Flo Tschau.  

Dennis Tschüss, bis dann. 

Quellen 

[1] ⁠https://www.stoertebeker.com/stortebeker-neipa-probierkiste.html⁠  

[2] Abstimmung Vorschläge Wettbewerbsstil 2025 Deutsche Meisterschaft der Hobbybrauer bis 29.09.2024 ⁠https://forms.office.com/e/YzjkPyNmw3⁠  

[3] Brautag Special 1 – DMDH 2023 ⁠https://pod.link/1702645356/episode/5bb0b6691e4ae67a490fbbc127d652a5 

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